Agentenkomödie „Johnny English 2“ stürmt Kinocharts

13.10.2011 |  Von  |  Film
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Der britische Komödiant Rowan Atkinson alias Mr. Bean alias Johnny English ist Kult. Mit seiner Agentenparodie  „Johnny English 2 – Jetzt erst recht!“ (Originaltitel: „Johnny English Reborn“) sorgt er in der Deutschschweiz wieder einmal für volle Kinosäle.

Nach dem Start am 6. Oktober eroberte der Film am Wochenende den 1. Platz in der Rangliste der meistbesuchten Filme in den Deutschweizer Kinos  – wie es Atkinson zuvor mit „Mr. Bean’s Holiday“ im März 2007 gelang.

Dahinter folgten „The Lion King“ (Wiederveröffentlichung) auf Platz 2, „Wickie auf grosser Fahrt“ auf Platz 3 und „La piel que habito“ (Debüt) von Pedro Almodóvar auf Platz 7. (Quelle: SFV / filmsprung.ch)

Genau wie im Vorgängerfilm der James-Bond-Persiflage begibt sich der trottelige britische Top-Spion Johnny English auch im zweiten Teil auf gefährliche Schurkenjagd – und strapaziert dabei kräftig die Lachmuskeln der Zuschauer. Nachdem er vor fünf Jahren eine Agenten-Mission in Mozambique gründlich versiebte, hat sich Johnny English in ein tibetanisches Kloster zurückgezogen, wo er sich in asiatischer Kampfkunst stählen lässt. Doch als ein Attentat auf den chinesischen Premierminister Ping droht, gibt ihm der der britischen Geheimdienst MI-7 eine zweite Chance.

Seine actionreiche Sondermission im Auftrag für Ihre Majestät, die Königin von England, führt Johnny English rund um den Globus – vom Buckingham Palace in London über Hong Kong bis in die Schweizer Alpen. Zur Freude des Publikums lässt der unverbesserliche Tollpatsch dabei kein Fettnäpfchen aus. Chaos pflastert seinen Weg – egal ob er gerade im Highspeed-Rollstuhl, im noblen Rolls-Royce, im Helikopter oder in der Seilbahn unterwegs ist. Seine peinlichen Eskapaden weiss der schrullige Top-Agent jedoch stets mit britischer Coolness zu überspielen.

Seinem eleganten Vorbild James Bond nacheifernd, versucht sich Johnny English schliesslich als Frauenheld, wobei ihm die Liebe in Gestalt der MI-7-Verhaltenspsychologin Kate (Ex-Bondgirl Rosamund Pike) begegnet. Weitere schillernde Akteure haben in der turbulenten Agenten-Komödie ihren Auftritt, so Gillian Anderson („Akte X“) als kompromisslose Geheimdienstchefin Pegasus und Dominic West („The Wire“) als geheimnisvoller Agent One.

Zwar zeigt sich die Kritik – wie auch schon beim ersten Teil – teilweise ungnädig (siehe zum Beispiel die Rezension von Harald Witz in der Augsburger Allgemeinen), doch das Publikum stört das offenbar auch diesmal nicht. Einen amüsanten Seitenhieb auf sein treues Schweizer Publikum hat Rowan Atkinson in seinem Film auch parat. Dort schreit er nämlich an einer Stelle: „Ich will nicht in den Händen der Schweizer sterben!“ („Dear God, don’t let me die at the hands of the Swiss!“) Mag das Komikgenie etwa die Schweizer nicht? „Doch“, erklärte Rowan Atkinson Blick-Reporterin Cinzia Venafro in Zürich augenzwinkernd. „Aber die Schweizer machen mir Angst! Ich weiss nicht, wer ihr seid. Bei euch ist alles so diskret, alle sind ruhig und neut­ral. In solchen Händen will ich nicht sterben.“

Regie: Oliver Parker
Darsteller: Rowan Atkinson, Gillian Anderson, Dominic West u. a.
Originaltitel: Johnny English Reborn
FSK-Freigabe: ab 6 Jahren
Produktionsland: Frankreich, USA , Grossbritannien
Genre: Komödie, Spionage
Laufzeit: 101 Minuten
Produktionsjahr: 2011
Verleiher: Universal Pictures Germany

www.johnnyenglish.de

(Quelle: Youtube)



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1 Kommentar


  1. Der Film wurde mir empfohlen, soll gut sein…

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