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Die Stiftung für Konsumentenschutz – was bringt sie den Verbrauchern?

13.07.2014 |  Von  |  Beitrag

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Im Juni 2014 feierte die Stiftung für Konsumentenschutz ihr 50-jähriges Jubiläum. Die Stiftung setzt sich für die Belange der Kunden ein und blickt auf viele erfolgreiche Jahre zurück. Doch auch für die Zukunft werden neue Herausforderungen erwartet.

Begonnen hat die Geschichte der Stiftung für Konsumentenschutz am 18. Juni 1964, als die Situation für die Verbraucher wesentlicher schlechter war als heute. Die Geschäfte waren beispielsweise nicht verpflichtet, Preise oder Mengenangaben auszuweisen. Dank der Arbeit der SKS haben die Verbraucher heute umfangreiche Rechte, und die Produkte werden regelmässig durch eine unabhängige Stelle geprüft.

Die Leistung der SKS liegt in ihrem grossen Einfluss

Wenn die Stiftung einen Produktbereich testet und die Ergebnisse veröffentlicht, wird dies von den Unternehmen, den Kunden und der Politik registriert. Sowohl positive als auch negative Analyseergebnisse fallen auf und sorgen dafür, dass Veränderungen eintreten. Somit verfügt die Stiftung für Konsumentenschutz über eine gewisse Art von Macht und nutzt diese im Sinne der Konsumenten.

Zahlreiche Erfolge in der Vergangenheit bestätigen die Notwendigkeit der Stiftung für Konsumentenschutz. Seien es Lebensmittelskandale, welche die Stiftung aufgedeckt hat, oder die Unterstützung bei neuen Gesetzesänderungen – die Stiftung für Konsumentenschutz agiert als ein gebündeltes Sprachrohr der Konsumenten.

Einer der grössten Erfolge in der Geschichte der SKS stammt aus dem Jahre 1980, als es Pflicht wurde, eine Kennzeichnung der Lebensmittel vorzunehmen. Doch die SKS agiert nicht nur für Konsumenten, sondern engagiert sich für das gesamte Land. Die Stiftung ist im politischen Bereich aktiv und unterstützt verschiedene Gesetze, welche den Konsum und die Produktion betreffen.

Im Jahr 2013 wurde das Swissnessgesetz verabschiedet, welches die Kennzeichnung der Produkte als „schweizer Produkte“ regelt. Dieses Gütezeichen wird nun vermehrt geschützt, es ist genau festgelegt, ab wann ein Produkt als in der Schweiz hergestellt gilt. Bei den einzelnen Gruppen gelten unterschiedliche Regelungen, wie beispielsweise bei Milchprodukten. Hier müssen 100 % des Produktes aus der Schweiz stammen, bei allen anderen Lebensmitteln reichen 80 % des Gewichtes.

Diese und andere Beispiele zeigen, wie wichtig es ist, dass eine Organisation existiert, die sich um die Belange der Konsumenten kümmert. Damit die Politik Gesetzesänderungen vornimmt, ist es besser, wenn sie Anstösse aus der Bevölkerung erhält. Die Stiftung für Konsumentenschutz, als Vertreter der Verbraucher, wird wahrgenommen und verfügt über einen grossen Einfluss. Die Stiftung ist nicht die einzige Organisation, welche sich für die Interessen der Konsumenten einsetzt, aber eine der grössten und bedeutendsten in der Schweiz. Obwohl bereits viele Schwierigkeiten gelöst wurden, stehen stets neue Hürden bevor, so müssen beispielsweise neue Produkte und Unternehmen getestet werden.

 

Oberstes Bild: © Ghenadie – Shutterstock.com[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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