Wer Bücher liebt … – Einrichtungstipps für die Hausbibliothek

16.12.2014 |  Von  |  Allgemein
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Obwohl das E-Book immer beliebter wird, werden gedruckte Bücher wohl nie aus unserem Leben verschwinden. Richtiges Papier und ein handfester Umschlag sehen neben ein bisschen Plastik mit Display einfach besser aus. Auch die Hausbibliothek wird deshalb wohl nie aussterben.

Mit einer solchen kann man auch Eindruck machen, wenn man sie geschickt in Szene setzt – egal, ob es sich um alte Schmöker, neue Ratgeber oder Lexika handelt. Bücherfreunde suchen also immer wieder nach Einrichtungsmöglichkeiten, die optisch ansprechend wie zweckmässig und gemütlich sind.




Klassische oder modulare Regalsysteme

Sogenannte modulare Regalsysteme sind beliebt für die Aufbewahrung von Büchern, da sie sich an individuelle Bedürfnisse anpassen lassen, weil sie Einzelkomponenten in unterschiedlichen Breiten und Höhen haben. Auch Räume, die keinen gewöhnlichen Schnitt oder Dachschrägen haben, kann man so zur Hausbibliothek ausstatten. Dennoch lösen sie die klassischen Wand- oder Stehregale nicht komplett ab – diese sind nach wie vor in vielen Wohnungen vorhanden und haben ihre Berechtigung, denn sie erzeugen Gemütlichkeit.

Nicht jeder ist ein Durchschnittsleser – Leute, die Literatur lieben, haben oft mehr Bücher als Otto Normalverbraucher. Dennoch ist die Menge des Lesestoffs nicht das einzige, was bei der Wahl des passenden Regals zum Tragen kommt. Auch der zur Verfügung stehende Platz sollte in die Überlegung mit einbezogen werden. In schmalen, eher kleinen Räumen sollte man über Wandregale nachdenken, denn wenn man deren unterste Ebene gut einen halben Meter über dem Boden erst ansetzt, dann gewinnt man dadurch an positivem Raumgefühl.

Grössere Räume profitieren von Standregalen, denn sie können auch als Raumteiler eingesetzt werden und die Inneneinrichtung komplettieren.

Beschaffenheit

Auch über die Beschaffenheit und die Farbe des Regals sollte man sich Gedanken machen. Die Auswahl ist gross. Optisch sollte das Material auf jeden Fall zum Stil der Wohnung oder zumindest zu dem des Zimmers passen. Ausserdem spielt die Robustheit eine grosse Rolle, denn Bücher sind schwer – auch wenn man das nicht immer gleich vermutet. Als sollten auch die einzelnen Regalböden eine angemessene Stärke haben. Auch die Breite des Regals spielt eine Rolle. Eventuell muss bei einem breiten Modell eine mittige Abstützung eingebaut werden, damit das gute Stück nicht in der Mitte durchhängt.

Eine Faustformel für die Berechnung der Materialstärken gibt es leider nicht, daher sollte man sich immer gut beraten lassen. Zum Beispiel im seriösen Möbelgeschäft oder in guten Onlineshops kann man Ihnen diesbezüglich weiterhelfen, eine Hilfestellung, die man in Anspruch nehmen sollte. Wer lange Freude am Bücherregal haben will, sollte sich für gute Qualität und belastbares Material entscheiden.

Verglasung?

Aber damit ist man mit den Entscheidungen noch nicht am Ende. Eine weitere Fragestellung ist, ob man ein offenes oder ein geschlossenes Regal bevorzugt. Die klassische Variante ist definitiv das offene Bücherregal – wo man allerdings auch keinen Staubschutz hat. Andererseits hat man so einen schnelleren Zugang zum Buch, das in der offenen Variante auch mehr Charme versprüht. Eine Einrichtung mit offenen Regalen wirkt also häufig gemütlicher.

Bei offenen Regalen hat man allerdings auch mit Staub zu kämpfen. Oft muss man sie reinigen, damit die Bücher nicht verstauben, was vor allem bei kostbaren Stücken eher ein Risiko darstellt. Antike Stücke oder solche, die besonders wertvoll sind, sollten deshalb in einer Vitrine aufbewahrt werden. In diesen kann man ein solch wertvolles Stück auch anstrahlen und gekonnt in Szene setzen. Sowohl der Besitzer als auch der Besuch wird das zu schätzen wissen und aus dem Buch wird fast schon ein Exponat.

Klassische Bücherregale. (Bild: Connel / Shutterstock.com)

Klassische Bücherregale. (Bild: Connel / Shutterstock.com)

Schaukelstuhl und Ohrensessel

Wer so viele Bücher besitzt, hat wahrscheinlich auch Interesse daran, sie zu lesen. Daher sollte es in einer Hausbibliothek auch die Möglichkeit geben, es sich gemütlich zu machen. Eine Sitzgelegenheit muss her. Die Klassiker, was diese angeht, sind zum einen ein kuscheliger Ohrensessel oder ein Schaukelstuhl. Damit ist man mit den Möglichkeiten aber noch nicht am Ende. Auch ein Kanapee oder ein schlichter Zweisitzer können den Raum bereichern. Hier kann man sich nach seinen eigenen Vorlieben austoben, wobei man beachten sollte, dass ein solcher Raum von Ruhe und nicht von schrillen Mustern oder knalligen Farben geprägt sein sollte.

Vor dem Kauf gilt es auch beim Sitzmöbel, den Platz, der dafür zur Verfügung steht, auszumessen, damit man bei der Lieferung nicht aus allen Wolken fällt.

Was am Ende bleibt, ist die Erkenntnis, dass man mit dem richtigen Regal, das sich an der Raumgrösse und dem Stil der Wohnung orientiert, in Kombination mit einer gemütlichen Sitzgelegenheit eine wunderschöne Hausbibliothek schaffen kann, die die Anschaffung neuer Exemplare und das Zurateziehen der alten zum Genuss macht.

 

 

Oberstes Bild: © Thinglass – Shutterstock.com



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