Erhöhung der Krankenkassenprämien – die ersten Trends für 2016

01.09.2015 |  Von  |  News
Täglich auf dem Laufenden mit dem polizei.news Newsletter!

Das Online-Vergleichsportal bonus.ch analysierte die ersten provisorischen Krankenkassenprämien für 2016. Man kann eine durchschnittliche Erhöhung zwischen 4 % und 6 % feststellen, ein Trend, der im Vergleich zum Vorjahr leicht zugenommen hat.

Gemäss einer ersten Analyse, die sich auf über kommunizierte 80’000 Gesundheitsprämien stützt, wird die Erhöhung etwas stärker als im letzten Jahr ausfallen und generell zwischen 4% und 6% betragen.

Was die regionalen Unterschiede betrifft, so sind es die Deutschschweizer Kantone, die sich auf eine stärkere Erhöhung der Krankenkassenprämien gefasst machen müssen, vor allem Aargau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Glarus, Luzern, Nidwalden, Obwalden und St. Gallen. Die Westschweizer erfahren mit Ausnahme der Kantone Freiburg und Jura eine moderatere Prämienerhöhung, was auch für den Kanton Tessin gilt.

Unter den 80’000 analysierten Krankenkassenprämien, die insgesamt über 40% der Schweizer Bevölkerung repräsentieren, findet man Prämienreduzierungen bis zu -10%, aber auch maximale Erhöhungen bis +25%.

Die Prämie eines jungen Erwachsenen im Kanton Zürich mit einer Franchise 2500 ohne Unfalldeckung, Prämienregion 3, wird zum Beispiel um über 19% ansteigen. Ein anderer Fall: Die Prämie für ein Kind im Kanton Freiburg, Prämienregion 2, traditionelles Versicherungsmodell mit einer Franchise 600, wird über 20% teurer werden.


Trotz jährlicher Prämienerhöhungen sind Schweizer Versicherungsnehmer immer zufriedener mit ihrer Versicherung. (Bild: © wavebreakmedia - shutterstock.com)

Trotz jährlicher Prämienerhöhungen sind Schweizer Versicherungsnehmer immer zufriedener mit ihrer Versicherung. (Bild: © wavebreakmedia – shutterstock.com)


Die Prämien für die alternativen Versicherungsmodelle werden im Vergleich mit den traditionellen Modellen weniger ansteigen. Bei den Altersstufen sind die jungen Erwachsenen am meisten von den Erhöhungen betroffen. Das Gleiche gilt allgemein für Versicherungsnehmer, die sich für die Franchisen 2000 und 2500 entschieden haben. Man kann beobachten, dass die Gesamtheit der Kriterien den gleichen Trends für eine Erhöhung wie im Vorjahr folgt.

Die vorliegende Analyse stützt sich auf ein Amalgam von Datensätzen verschiedener Krankenkassen, deren provisorische Prämien gemäss der Entscheidung des jeweiligen Versicherers auf unserer Webseite veröffentlicht sind oder nicht.

Paradoxerweise sind die Schweizer Versicherungsnehmer gemäss der letzten Umfrage von bonus.ch trotz der jährlichen Prämienerhöhungen immer zufriedener mit ihrer Versicherung.

Man kann daraus schlussfolgern, dass die Versicherungsnehmer sich immer mehr bewusst werden, dass die Prämienerhöhungen der Krankenkassen die Entwicklung der Gesundheitskosten widerspiegeln.

bonus.ch begrüsst die Initiative des Versicherers SWICA, die darauf abzielt, über ein ganz neues Versicherungssystem die Apotheken miteinzubeziehen. Diese wohlüberlegte Annäherung an eine Betreuung der Patienten, zuerst durch den Hausarzt und in Zukunft durch die Apotheken, ist eine nicht zu vernachlässigende Lösungsmöglichkeit, um die Entwicklung der Gesundheitskosten unter Kontrolle zu bekommen.

Die Prämien für die Grundkrankenversicherung entsprechen Beträgen in der Höhe von mehreren Tausend Franken, die jedes Jahr gezahlt werden müssen. Für zahlreiche Schweizer Familien bedeutet ein Krankenkassenwechsel eine wichtige Möglichkeit, Geld zu sparen. Aus diesem Grund können die Versicherungsnehmer mit bonus.ch sich schon jetzt mit diesem Thema befassen und ihre Versicherungsdeckung optimieren.

 

Oberstes Bild: © nito – shutterstock.com



Täglich auf dem Laufenden mit dem polizei.news Newsletter!

Ihr Kommentar zu:

Erhöhung der Krankenkassenprämien – die ersten Trends für 2016

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.