Immer mehr Patienten müssen wegen Stürzen behandelt werden

22.09.2015 |  Von  |  News
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Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) hat sein Altersunfallzentrum ausgebaut und verfügt nun seit Juli 2015 über das erste zertifizierte Altersunfallzentrum der Schweiz.

In Folge steigender Lebenserwartung wird die Zahl der Patienten über 65 und besonders auch über 80 Jahre in den nächsten Jahren kontinuierlich ansteigen. Dementsprechend müssen immer mehr ältere Patienten mit einer Fraktur behandelt werden. Dies vor allem deshalb, weil im Alter die Stärke der Knochen ab- und die Sturzneigung zunimmt.

LUKS ist führend in der Behandlung von Senioren

„Erstes zertifiziertes Altersunfallzentrum der Schweiz (DGU)“: Diese Auszeichnung hat das Altersunfallzentrum soeben erhalten. „Es macht uns stolz, dass wir dank einer zweijährigen Aufbauarbeit die strengen Anforderungen an ein Altersunfallzentrum auf Anhieb mehr als erfüllt haben“, sagt Prof. Dr. med. Reto Babst, Chefarzt Unfallchirurgie und Leiter Altersunfallzentrum LUKS.

Seit 2011 führt das LUKS am Standort Wolhusen auch eine Fachabteilung Altersmedizin; bei Bedarf für eine Frührehabilitation können die Altersunfallpatienten innerhalb des Zentrums dort weiterbehandelt werden.


Hausärztliche Notfallpraxis Wolhusen.

Hausärztliche Notfallpraxis Wolhusen.


Stürze im Alter – ein paar Fakten

In industrialisierten Ländern stürzt durchschnittlich ca. jede dritte Person im Alter über 65 einmal pro Jahr. Bei der Gruppe der über 85-Jährigen erleidet gar etwa jede zweite Person einen Sturz pro Jahr. Und ungefähr jeder zehnte Sturz eines betagten Menschen führt zu einer Fraktur oder zu Kopfverletzungen.



Am Standort Luzern des Luzerner Kantonsspitals mussten im Jahr 2014 rund 1100 Patienten nach einem Sturz ambulant oder stationär behandelt werden. Entsprechend der demographischen Entwicklung wird diese Zahl in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Diese Zunahme ist im Altersunfallzentrum schon spürbar; hochgerechnet werden im Jahr 2015 bereits rund 550 Patienten nach dem neuen Konzept behandelt.

 

Artikel von: Luzerner Kantonsspital
Bilder: © luks.ch



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