Handy und Tablets bei Kindern auf dem Vormarsch

28.09.2015 |  Von  |  Konsum
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Die Zeiten, als der Personal-Computer noch der beliebteste Spielplatz für digitale Spiele war, sind schon längst Geschichte. Smartphones und Tablets sind mittlerweile die beliebtesten Spiele-Plattformen bei Kindern und Jugendlichen geworden und haben auch die bekannten Spielekonsolen vom Thron gestossen.

Dies geht aus der aktuellen Studie der NPD Group hervor. Demnach verwenden heute bereits 63 Prozent der Zwei bis 17-Jährigen mobile Geräte zum Videospielen.

Auf der anderen Seite sind es nur noch 45 Prozent, die den PC als Spieleplattform benutzen. Das ist ein Absinken um 22 Prozent gegenüber 2013. Dabei zeigt sich, dass der Abfall vor allem bei Zwei- bis Fünfjährigen am grössten ist. Auch Spielekonsolen verlieren an Boden und werden nur noch von 60 Prozent der untersuchten Jugendlichen genutzt – ein Rückfall um sieben Prozentpunkte gegenüber 2013.

Sechs Stunden pro Woche im Schnitt

„Der grösste und überraschendste Wandel ist der, dass die Kinder den Computer nicht mehr als Einstieg zur Spielewelt verwenden. Heute wird diese Rolle von den mobilen Geräten übernommen“, meint NPD-Group-Analyst Liam Callahan. Aber auch die Zeit, die Kinder und Jugendliche spielend mit Handy oder Tablet verbringen, ist gestiegen. 41 Prozent verbringen mehr Zeit mit dem Spielen auf den mobilen Geräten als noch vor einem Jahr. Das durchschnittliche Kind verbringt rund sechs Stunden pro Woche spielend mit mobilen Geräten.



In den vergangenen drei Monaten hat jedes Kind im Schnitt rund 13 CHF für Spiele ausgegeben. 2013 waren es noch rund fünf CHF. Trotzdem liegen physische Spiele in dieser Statistik noch immer in Führung – dafür geben die Kinder im gleichen Zeitraum immerhin 27 CHF aus.

 

Artikel von: pressetext.com
Artikelbild: © a6photo – shutterstock.com



Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.

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