Energietag in Bern

30.09.2015 |  Von  |  Konsum
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Schon 4,5 Millionen Schweizerinnen und Schweizer leben in einer Energiestadt. Am Energietag in Bern wurden 86 Gemeinden geehrt, die seit Herbst 2014 ihr Energiestadt-Label erhalten oder erneut erhalten haben. Sie leben die Energiezukunft vor.

Energiemanagement zahlt sich in Franken und Rappen aus. Ganz zu schweigen vom Imagegewinn und von den Vorteilen fürs Standortmarketing: Energiestädte zeigen, dass sie an morgen denken. Sie sind Vorreiter für eine innovative Energiepolitik.

Mit dem Label Energiestadt leisten Städte und Gemeinden einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität. Sie setzen ein zukunftsweisendes, nachhaltiges Energiemanagement um. Energiestadt wird so zum bewussten Prozess mit vielen konkreten Schauplätzen. Energiestädte werden deshalb als moderne Gemeinden wahrgenommen.

Erneuerbare Energien werden gefördert. Das Baugewerbe im Allgemeinen und Unternehmen aus dem Energiebereich im speziellen Profitieren von Aufträgen, die ganze Bevölkerung von der besseren Luft. Die Chancen für neue Arbeitsplätze und den Zuzug neuer Steuerzahler stehen gut. Junge Leute haben bessere Zukunftsperspektiven.

Energiestädte machen öffentlichen Verkehr und Individualverkehr durch Mobilitätsmanagement zu Partnern. Ein hervorragendes ÖV-Angebot, sichere Verkehrswege und eine mustergültige Verkehrsrichtplanung tragen dazu bei. So wird insgesamt weniger Energie verbraucht, mehr Sicherheit gewährleistet und die Luft weniger belastet.

Energiestädte oder die gemeindeeigenen Betriebe richten ihre Dienstleistungen an den Bedürfnissen der Kundschaft aus. Die Einwohnerinnen und Einwohner erhalten Unterstützung für Initiativen im Bereich Energieeffizienz, erneuerbare Energien und nachhaltige Mobilität. Zum Beispiel Bottmingen: Die Gemeinde leistet Förderbeiträge für Gebäude mit niedrigem Heizenergiebedarf und vorbildlichen Haustechnikanlagen. Auch Warmwasser-Sonnenkollektoren und der Bezug von Solarstrom werden von der Gemeinde finanziell unterstützt.



Energiestädte verfügen über eine Gesamtsicht zum Thema Energie und Klima in ihrer Gemeinde und das Umfeld mit der kantonalen und bundesweiten Energiepolitik. Sie kennen ihre Möglichkeiten und Potentiale und verfügen über Planungs- und Umsetzungsinstrumente, die einen zukunftsgerichteten und konsistenten Umgang mit den Themen Energie und Klima ermöglichen. Für den Weg zur 2000 Watt-Gesellschaft sind sie bestens gerüstet. Dabei sind Energiestädte in ein schweizerisches und europäisches Netzwerk von Gemeinden und Städten eingebunden, wo energiepolitische Innovation auf kommunaler Ebene gelebt und gefördert wird.

 

Artikelbild: © energiestadt.ch

Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.


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