Was bringen Spenden? – Antworten von Cido

14.10.2015 |  Von  |  News
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Aparecido Alves de Souza, genannt Cido, ist das «Gesicht» der diesjährigen Sammelkampagne des Hilfswerks der Evangelischen Kirche Schweiz (HEKS). Auf der Website fragen-sie-ihn.ch gibt der brasilianische Kleinbauer seine ganz persönliche Antwort auf die Frage nach dem Sinn von Spenden.

Besucherinnen und Besucher der Webseite können zudem online ihre eigenen Fragen an Cido oder an die HEKS-Mitarbeitenden richten; zum Beispiel, warum man für ein Schwellenland wie Brasilien überhaupt spenden sollte oder wie HEKS in Brasilien und zahlreichen weiteren Ländern weltweit im Kleinen Grosses bewirken kann.

Aber auch wenn man wissen will, was HEKS für notleidende Flüchtlinge unternimmt, ob HEKS sich auch für bedürftige Menschen in der Schweiz einsetzt oder wie viel von jedem gespendeten Franken tatsächlich bei den Begünstigten ankommt, erhält man auf der Webseite die gewünschte Auskunft.

Mit eigenem Stück Land in eine bessere Zukunft

Cido lebt mit seiner Familie im Cerrado, der artenreichsten Savannenlandschaft Brasiliens. Das zweitwichtigste Ökosystem des Landes nach dem Amazonas-Regenwald droht durch den Expansionsdrang der Agrarindustrie mit ihren Monokulturplantagen – vor allem Eukalyptus, Soja und Zuckerrohr – zur «grünen Wüste» zu werden.


Aparecido Alves de Souza, genannt Cido, ist das «Gesicht» der diesjährigen Sammelkampagne von HEKS. (Bild: © Copy_Right: obs/HEKS - Hilfswerke der Evang. Kirche/Christian Bobst)

Aparecido Alves de Souza, genannt Cido, ist das «Gesicht» der diesjährigen Sammelkampagne von HEKS. (Bild: © Copy_Right: obs/HEKS – Hilfswerke der Evang. Kirche/Christian Bobst)


Cido und seine Familie, einst land- und mittellose Taglöhner, haben im Jahr 2000 ein Stück brachliegendes Land im Cerrado besetzt und mit Unterstützung von HEKS damit begonnen, dieses mit ökologischen Anbaumethoden nachhaltig zu bewirtschaften. Heute haben Cido und seine Familie eigenes Land, ein gesichertes Einkommen und damit eine hoffnungsvolle Zukunftsperspektive.



Cidos steht damit stellvertretend für Tausende von HEKS mit landwirtschaftlichem, rechtlichem und ökonomischem Knowhow unterstützte Kleinbauernfamilien im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. Sein Beispiel zeigt, dass man mit einer Spende zwar nicht die ganze Welt, aber die Welt von Einzelnen retten und damit – getreu dem Leitmotiv von HEKS – im Kleinen Grosses bewirken kann.

 

Artikel von: HEKS – Hilfswerk der Evangelischen Kirche Schweiz
Artikelbild: © Romolo Tavani – shutterstock.com

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