Virtual-Reality-Games bei jungen US-Kunden begehrt

14.11.2015 |  Von  |  News
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Virtual-Reality-Games sind angesagt. So wollen vier von fünf US-Nutzern, die VR ausprobiert haben, mehr davon erleben. 85 Prozent sind auf Spiele gespannt. Besonders begeistert ist die „Generation Z“, von der 70 Prozent ein VR-Gerät haben möchten.

Das geht aus dem „2015 VR Consumer Report“ von Greenlight VR und Touchstone Research hervor. Ein potenzieller Knackpunkt bleibt allerdings der Preis. Denn über 60 Prozent der Gamer wollen nicht mehr als 400 Dollar für ein VR-Headset ausgeben.

Preis als entscheidender Faktor

„In nur drei Jahren ist VR von einer Technologie, die ihrer Zeit voraus ist, zum vertrauten Begriff geworden“, so Greenlight VR. Vor allem die VR-Brille „Oculus Rift“, die Anfang 2016 endlich in einer Consumer-Version erscheinen soll, hat dazu viel beigetragen. Der Bedarf scheint der Studie zufolge gross. 79 Prozent der aktuell jüngsten Generation sind begeistert, selbst bei den alten Baby Boomern sind es fast zwei Drittel.

Nur allzu teuer darf der Spass nicht werden. Lediglich jeder Neunte wäre bereit, über 1.000 Dollar locker zu machen, um schon 2016 selbst VR zu geniessen.

Selbst ein viel kritisiertes, doof aussehendes „Time“-Cover hat der Begeisterung offenbar wenig Abbruch getan. Jene, die VR schon genutzt haben, bezeichnen das am ehesten als „cool“ und sind meist auf entsprechende Games gespannt. Bemerkenswert ist indes, dass in den USA Minderheiten noch grössere Begeisterung für VR zeigen als die weisse Mehrheit. VR-Marken, die speziell auf Minderheiten-Interessen zugeschnitten sind, könnten daher den Studienautoren zufolge gross punkten und sich besonders leidenschaftliche Fans sichern.


Die VR-Brille "Oculus Rift" soll Anfang 2016 in einer Consumer-Version erscheinen. (Bild: Stefano Tinti – Shutterstock.com)

Die VR-Brille „Oculus Rift“ soll Anfang 2016 in einer Consumer-Version erscheinen. (Bild: Stefano Tinti – Shutterstock.com)


Preisliche Schmerzgrenze

Eine Frage bleibt allerdings, ob VR für den Massenmarkt schon erschwinglich genug ist. Denn ein Consumer-Modell der Oculus Rift soll US-Medien zufolge über 350 Dollar kosten, wenn es im ersten Quartal 2016 auf den Markt kommt. Damit wäre schon die VR-Brille allein zumindest nahe an der preislichen Schmerzgrenze für die Mehrheit der Nutzer. Zudem ist vorerst ein PC erforderlich, um eine Oculus Rift zu nutzen. Wer nur eine Konsole hat, müsste also insgesamt wohl mehr als 1.000 Dollar ausgeben, um Oculus-Games erleben zu können. Dazu ist der Studie zufolge bislang kaum jemand bereit.



 

Artikel von: pressetext.com
Artikelbild: © Rommel Canlas – Shutterstock.com



Über Sorin Barbuta

Ich habe bildende Künste studiert und arbeite seit vielen Jahren als freiberuflicher Graphik Designer. Da für mich selbständiges Arbeiten und Eigenverantwortung sehr wichtig sind, bin sehr gerne in der Welt des Web Content Managements unterwegs.

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