Hörprobleme: Wie Verwandte darauf ansprechen?

30.11.2015 |  Von  |  News
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Von Problemen mit dem Hörvermögen sind viele Menschen betroffen. Damit eine Korrektur erfolgversprechend ist, sollte eine Beeinträchtigung frühzeitig erkannt werden. Aus diesem Grund lanciert Amplifon das Portal „Du-bist-mir-wichtig.ch“, mit dem gezielt Verwandte und Bekannte auf eine mögliche Hörminderung angesprochen werden können. Ein TV-Spot macht zudem ab dem 1. Dezember 2015 auf das heikle Thema aufmerksam.

Wie sagt man jemandem, dass er nicht mehr gut hört und vielleicht ein Hörgerät ausprobieren sollte? Dieses heikle Thema ist Gegenstand eines ab dem 1. Dezember 2015 national ausgestrahlten TV-Spots. Darin möchten Enkel ihre Grosseltern überzeugen, dass das Tragen eines Hörgeräts nichts Schlimmes sei: „Probier doch mal, Hörgeräte zu tragen. Es tut auch nicht weh.“ – „Zu lange warten macht es schlimmer.“ – „Deine Gesundheit geht vor.“

Fakt ist, dass heute viele Menschen unter einem nicht diagnostizierten Hörverlust leiden. Obwohl manch einer von ihnen spürt, dass sein Hörvermögen langsam nachgelassen hat, möchte er sich das nicht gerne eingestehen. Daher braucht es manchmal einen Anstoss von einem Verwandten oder Bekannten.

Ein Portal, um Verwandte oder Bekannte anzusprechen

Mit dem emotionalen TV-Spot macht das Hörgeräteakustik-Unternehmen Amplifon auf die Wichtigkeit von gutem Hören aufmerksam. Über die dazugehörige Website du-bist-mir-wichtig.ch kann jedermann Verwandte oder Bekannte aktiv auf das heikle Thema Hörminderung ansprechen. Einer nahe stehenden Person kann entweder das Video vom TV-Spot oder eine Postkarte mit einer persönlichen Botschaft gesendet werden.


Wie sagt man jemandem, dass er nicht mehr gut hört und vielleicht ein Hörgerät ausprobieren sollte? (Bild: © Kzenon - shutterstock.com)

Wie sagt man jemandem, dass er nicht mehr gut hört und vielleicht ein Hörgerät ausprobieren sollte? (Bild: © Kzenon – shutterstock.com)


Auch Junge von Hörproblemen betroffen

In der Schweiz haben heute rund 12 Prozent der Bevölkerung – also fast eine Million Menschen – Probleme mit dem Hörvermögen. Davon sind nicht nur ältere Menschen betroffen. In einer Befragung des Bundesamts für Gesundheit (BAG) von 2012 stach die Altersgruppe der 15- bis 25-Jährigen besonders hervor. Dies vermutlich vor allem wegen des Konsums lauter Musik: 56 Prozent besuchen regelmässig Clubs und Discos und 53 Prozent hören Musik über Kopfhörer. Bei den 25- bis 35-Jährigen hat in den fünf Jahren vor der Befragung mehr als die Hälfte mindestens einmal ein temporäres Hörproblem wie zum Beispiel ein dumpfes Gefühl in den Ohren erlebt.

Abklären statt zuwarten

Solche Symptome sollten ernst genommen werden. Sie sind Hinweise auf eine mögliche Überbelastung des Gehörs, die zu einem Hörverlust führen kann. Eine Hörminderung macht sich beispielsweise dadurch bemerkbar, dass man Mühe hat, bei lärmigem Hintergrund Unterhaltungen zu folgen. Bei solchen Anzeichen – und generell ab etwa 45 bis 50 Jahren – ist es wichtig, eine Abklärung vorzunehmen.

Denn je früher ein Hörverlust erkannt wird, desto besser kann dieser korrigiert werden. Aus diesem Grund wird in allen Schweizer Amplifon Fachgeschäften ein kostenloser Hörtest und eine persönliche Beratung angeboten.



TV-Spot und Website „Du bist mir wichtig“

  • TV-Spot ab dem 1. Dezember 2015 auf SRF, RTS und RSI
  • Link zum Video vom TV-Spot: du-bist-mir-wichtig.ch
  • Über du-bist-mir-wichtig.ch können zudem Verwandte und Bekannte aktiv auf das

Thema Hörminderung angesprochen werden

 

Artikel von: Amplifon AG
Artikelbild: © PathDoc – shutterstock.com



Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.

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