Gelebter Klimaschutz: Einweihung des Wärmeverbunds Köniz-Schliern

29.01.2016 |  Von  |  Konsum
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In Sachen Klimaschutz geht es auch darum, möglichst wenig fossile Energieträger zu verbrennen – das spart CO2. In Köniz/Schliern läuft seit Herbst 2015 ein vorbildliches Projekt.

Rund 800 Könizer Haushalte beziehen seit Herbst 2015 ihre Wärme vom Wärmeverbund Schliern. Durch den Wärmeverbund werden jährlich rund 1 Million Liter Heizöl eingespart. Am 28. Januar wurde die Anlage feierlich eingeweiht.

Nach rund achtmonatiger Bauzeit und zwei Jahren vorgängiger Planung und Projektierung durch die BKW erfolgte heute die Einweihung des Wärmeverbunds Schliern. Über eine 2.5 Kilometer lange Fernwärmeleitung wird der Energiebedarf der Kundeninnen und Kunden für Heizung und Warmwasser zu 100 Prozent gedeckt. 95 Prozent der dafür benötigten Wärme wird im Wärmeverbund mit Holzschnitzeln aus der Region Bern gewonnen; so können mit der Anlage pro Jahr ca. 2’700 Tonnen CO2 eingespart und 1’000’000 Liter Heizöl durch den erneuerbaren Wärmeträger Holz ersetzt werden.



Die zentrale Wärmeerzeugung erfolgt mit zwei Holzheizkesseln, die mit je einem Elektrofilter ausgestattet sind. Für die Abdeckung der Spitzenlast und als Notkessel dient ein Ölkessel, der in der Zentrale der Schulanlage Blindenmoos eingebaut ist. Die Investitionskosten für den Endausbau beliefen sich auf rund 8.3 Millionen Franken. Mit der Realisierung des Wärmeverbunds Schliern erfüllt die Gemeinde einen wesentlichen Teil der Anforderungen zur Sicherung ihres Labels „Energiestadt Gold”.

 

Artikel von: BKW Energie AG
Artikelbild: © BKW Energie AG



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