Wolf: WWF gegen den Entscheid des UREK-S

05.02.2016 |  Von  |  Tierwelt
Täglich auf dem Laufenden mit dem polizei.news Newsletter!

Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates (UREK-S) hat gestern die Motion Imoberdorf/Rieder angenommen, die den Wolf zu einer ganzjährig jagdbaren Art ohne Schonzeit werden lässt.

Dieser Entscheid kommt faktisch einer Ausrottungsstrategie gleich. Das widerspricht dem internationalen und nationalen Schutz des Wolfes als einheimische Tierart und ist sogar verfassungswidrig, wie auch der Bundesrat in seiner Stellungnahme festhielt.

Der WWF und Pro Natura kritisieren den skandalösen Entscheid der UREK-S. Damit nimmt sie bewusst in Kauf, dass der Wolf über kurz oder lang wieder ausgerottet wird. Der Entscheid ist überdies in keiner Art und Weise mit der von der Schweiz unterzeichneten Berner Konvention vereinbar, die ausser dem Wolf tausende andere Tier- und Pflanzenarten schützt.



Der WWF und Pro Natura fordern vom Ständerat nun, dass er am 9. März diesen irrationalen Entscheid seiner Kommission korrigiert und auf eine lösungsorientierte Wolfspolitik setzt.

 

Artikel von: wwf.ch
Artikelbild: © Jearu – Shutterstock.com



Täglich auf dem Laufenden mit dem polizei.news Newsletter!

Ihr Kommentar zu:

Wolf: WWF gegen den Entscheid des UREK-S

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.