Social Media werden zum Cyberkriminellen-Paradies

23.02.2016 |  Von  |  Kriminalität, Neue Medien
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Social Media werden zum Cyberkriminellen-Paradies
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Die sozialen Medien werden immer mehr zum Einfallstor für Cyber-Kriminalität. Denn: Viel zu viele Facebook-Nutzer – die Rede ist von fast einem Drittel – teilen ihre persönlichen Daten und Postings mit Wildfremden.

Dieses leichtfertige Handeln öffnet Cyber-Kriminellen somit Tür und Tor, warnen die Experten von Kaspersky in ihrer aktuellen Erhebung. Einer von zehn Befragten, glaubt nicht daran, dass Leute ausserhalb der Freundesliste Zugang zu seiner Startseite oder seinen Posts haben.

„Adden“ von gänzlich Fremden

Ein weiteres Problem vieler Internetnutzer ist, dass sie nicht selten Menschen als Freunde hinzufügen, die ihnen gänzlich unbekannt sind. Zwölf Prozent der User geben zu, jeden zur eigenen Freundesliste hinzuzufügen, der eine Freundschaftsanfrage stellt. Ein Drittel der Befragten (31 Prozent) akzeptiert Anfragen von Menschen, die ihnen unbekannt sind, jedoch einen oder mehrere gemeinsame Freunde haben.



Nutzer von sozialen Netzwerken spielen ein gefährliches Spiel. Social-Media-Profile, die jemanden die Geburtstage, Adressen oder Urlaubsplanung verraten, erleichtern Kriminellen die Arbeit nach wertvoller Information zu suchen. Auch der Diebstahl der Identität wird einfacher möglich. „Das wird natürlich noch einfacher, wenn man ihn leichtsinnigerweise zum Freund gemacht hat“, meint David Emm von Kaspersky Lab abschliessend zu den Studienergebnissen.

 

Artikel von: pressetext.redaktion
Artikelbild: © Di Studio_shutterstock.com



Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.

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