Winterspiele 2026: Weg frei für Schweizer Kandidatur

14.03.2016 |  Von  |  News
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Die Vertreter der Sportorganisationen aus der Schweiz haben das olympische Feuer neu entzündet. Sie haben mit starker Überzahl für zwei Auflagen ihre Zustimmung geben. Diese sollen den Weg für die Schweizer Bewerbung für die Olympischen und Paraolympischen Winterspiele im Jahr 2026 frei machen.

Am ausserordentlichen Sportparlament von Swiss Olympic haben am Freitagabend die Delegierten der Mitgliedsverbände in Anwesenheit des Sportministers, Bundesrat Guy Parmelin, in der ersten Abstimmung den Rahmenbedingungen zur Ausarbeitung eines Projekts „Olympische Winterspiele 2026 in der Schweiz“ zugestimmt.

In der zweiten Abstimmung hiessen die Delegierten aller Mitgliedsverbände den „Prozess zur Finanzierung der Ausarbeitung eines Projekts Olympische Winterspiele 2026 in der Schweiz“ gut und sprachen damit die für die Ausarbeitung des Projekts notwendigen finanziellen Mittel.

Die beiden Entscheide bedeuten, dass Swiss Olympic die Ausarbeitung einer Kandidatur aus der Schweiz für die Olympischen Winterspiele 2026 weiterverfolgen kann und wird.



„Ich freue mich sehr über dieses starke Zeichen der Schweizer Sportverbände zugunsten einer Schweizer Olympiakandidatur“, sagt Swiss-Olympic-Präsident Jörg Schild. „Einschneidende Reformen des Internationalen Olympischen Komitees im Rahmen der Agenda 2020 haben dazu geführt, dass Bewerbungen kleinerer Länder wie der Schweiz ausdrücklich gewünscht sind.

Mit unseren Bergen und einer langen Tradition im Wintersport sind wir geradezu prädestiniert, Olympische Winterspiele auszurichten. Zudem würden Olympische Winterspiele dem Schweizer Tourismus dringend benötigte Impulse und neuen Schub verleihen.“

Weiteres Vorgehen

Der Zeitplan sieht vor, dass die Bewerber für eine Schweizer Kandidatur ihre Projekte nun gemäss dem Dokument „Informationen für potenzielle Kandidaten“ erarbeiten und ihr Dossier bis im Dezember 2016 bei Swiss Olympic einreichen.

Begleitet wird die Erarbeitung dieser Dossiers von einer Task Force, der neben Swiss-Olympic-Präsident Schild (Vorsitz) und Swiss-Paralympic-Präsident Thomas Troger Persönlichkeiten aus den Bereichen Sport, Politik, Wirtschaft, Tourismus und Umwelt sowie die vier Schweizer IOC-Mitglieder, Gian Franco Kasper, René Fasel, Denis Oswald und Patrick Baumann angehören.

„Die Task Force wird sorgfältig prüfen, dass alle relevanten Faktoren in die Kandidaturprojekte einfliessen“, sagt Schild. „Fehler aus der Vergangenheit dürfen sich nicht wiederholen.“

Ausserdem organisiert Swiss Olympic mehrere Workshops für die Bewerber einer Kandidatur. Derzeit liegen Projektideen aus dem Wallis, der Genferseeregion, dem Kanton Graubünden sowie eine gesamtschweizerische Kandidatur vor.

Der definitive Entscheid, welches Projekt Swiss Olympic beim Internationalen Olympischen Komitee als Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2026 einreicht, fällt wiederum das Sportparlament von Swiss Olympic. Vorgesehen ist dies spätestens für September 2017, nachdem lokale Volksabstimmungen über die vorliegenden Projekte stattgefunden haben.

 

Artikel von: htr.news/npa
Artikelbild: © PHOTOMDP – Shutterstock.com



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