Eis: Gut fürs Gemüt, nicht so gut für die Figur

03.04.2016 |  Von  |  Konsum
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Speiseeis ist ein Renner – und das nicht nur im Hochsommer. Kein Wunder, denn die kalorienreichen Köstlichkeiten bieten mit Erdbeere, Schokolade, Vanille und unzähligen weiteren Geschmacksrichtungen leckere Erfrischungen.

Wir werfen einen Blick auf die Geschichte und Zubereitung von Eis.

Chinesische Erfindung

Auch wenn man bei Gelato sofort an das Geniesser-Land schlechthin denkt: Das Essen von geeisten Süssspeisen findet seinen Ursprung nicht etwa in Italien, sondern im antiken China, wo man sich schon vor rund 3000 Jahren genüsslich abzukühlen wusste: Aus Schnee, Honig, Fruchtmark, Milch und Zimt entstand dabei das erste Eis, das geschmacklich wohl eher wenig mit der heutigen Köstlichkeit zu tun haben durfte.

Ende des 13. Jahrhunderts brachte schliesslich kein geringerer als Marco Polo selbst Rezepte zur Herstellung einer Kältemischung von seiner Chinareise in seine Heimat und ebnete damit den Weg zur italienischen Spezialität. Sein Landsmann Franceso Procopio di Cultelli war es, der in den 1680er Jahren das erste Café in Paris eröffnete, das auch Speiseeis anbot.

Es dauerte nicht lange und der Hype um den gefrorenen Genuss erreichte auch Amerika, wo die erste Gelateria 1770 in New York eröffnet und 1851 schliesslich die erste Eisfabrik in Baltimore gegründet wurde.

Ohne Fleiss kein Eis

Um aber ein perfektes Eis herzustellen, müssen viele Details berücksichtigt werden, denn für jede Eissorte gibt es ein genaues Mischverhältnis: So können z. B. schon kleinste Abweichungen wie die falsche Temperatur der Eismaschine oder die fehlerhafte Zusammensetzung der Zutaten das Ergebnis verderben. In der sog. Speiseeisverordnung finden sich neben einer Vielzahl an Hygienevorschriften auch die genauen Bestandteile der verschiedenen Eissorten.

Die beliebteste Geschmacksrichtung der Deutschen ist Vanille. Sie lässt die klassischen Sorten Schokolade und Erdbeere hinter sich. Jedes Jahr kommen aber neue Kreationen dazu, die für jeden Gaumen den geeigneten Geschmack bieten. Besonderen Gefallen im Sommer finden zum Beispiel fruchtige Geschmacksrichtungen.


Um ein perfektes Eis herzustellen, müssen viele Details berücksichtigt werden. (Bild: AlessandroZocc – Shutterstock.com)

Um ein perfektes Eis herzustellen, müssen viele Details berücksichtigt werden. (Bild: AlessandroZocc – Shutterstock.com)


Die Qual der Wahl

Je nach Zusammensetzung der Grundzutaten entstehen nämlich aus Wasser, Zucker, Milch, Sahne, Ei, Butter, Früchten, Vanille, Kakao, Alkohol und anderen Bestandteilen verschiedene Eisarten: So besteht im Gegensatz zum Wassereis mit einem Fettanteil von maximal 3 % Cremeeis sogar zur Hälfte aus Milch und muss über einen bestimmten Anteil an Ei verfügen.

Während Milcheis aus mindestens 70 % Milch besteht, wird dieser Anteil beim Sahneeis durch die namensgebende Komponente ersetzt. Durch den hohen Fettgehalt ist diese Eisart besonders gehaltvoll. Etwas figurfreundlicher ist das Joghurteis. Softeis ist hingegen keine Eisart für sich, sondern ein Milcheis, das beim Gefrieren mittels Lufteinschlag aufgeschäumt wird. Mit mindestens 20 % an Früchten ist Fruchteis sowohl als Sahne- wie auch Wassereis erhältlich.



Immer schön cool bleiben

Heutzutage muss man nicht mehr in ein Eiscafé gehen oder sich mit fertig abgepacktem Speiseeis aus dem Supermarkt zufrieden geben: Eis selber machen ist nicht nur unter Lebensmittelallergikern schwer angesagt. Es ist nicht nur preisgünstiger, sondern eröffnet auch eine riesige Geschmacksvielfalt, aus der man nach persönlichen Vorlieben auswählen kann.

Aus Milch, Sahne, Eigelb und Zucker wird die Grundlage hergestellt. Je nach Lust und Laune können diese Zutaten nun mit Früchten, Nüssen oder Schokoladenstreuseln ergänzt und ganz einfach tiefgefroren werden. Mit einer Eismaschine wird das Ergebnis besonders cremig.

 

Artikel von: livingpress.de
Artikelbild: goodluz – Shutterstock.com



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