Grauer Star: Kein Grund zum Schwarzsehen

11.04.2016 |  Von  |  Gesundheit
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Lautet die ärztliche Diagnose Grauer Star, können Patienten heute durchaus mit Optimismus in die Zukunft blicken. Denn innovative Technologien bieten individuell erfolgreiche Behandlungsmöglichkeiten.

Beim Grauen Star, in der Medizin als „Katarakt “ bezeichnet, handelt es sich nicht immer um eine Erkrankung der Augen, sondern um eine durchweg gut behandelbare Folge des Alterns. Nur in seltenen Fällen ist der Graue Star angeboren oder eine Komplikation im Rahmen einer bestehenden Grunderkrankung, etwa Diabetes mellitus.

Am häufigsten entwickelt er sich bei Menschen ungefähr ab dem 60. Lebensjahr. Er wird dann als Altersstar bezeichnet. Die Behandlungsform der ersten Wahl ist die Grauer Star-Operation. Sie ist ein wirkungsvoller Eingriff auf hohem medizinischen Niveau.

Refraktiver Eingriff

Hat sich die Augenlinse durch die Alterskatarakt bereits eingetrübt, ist eine medikamentöse Behandlung zwecklos. Die einzige Therapie ist die Operation der Katarakt. Dabei entfernt der geschulte Augenarzt die eingetrübte Augenlinse und ersetzt sie durch eine künstliche Linse.

Für diese Augenoperation stehen der Augenheilkunde mehrere Verfahren zur Auswahl. Zudem können Patienten zwischen verschiedenen Intraokularlinsen (IOL) wählen, die als Ersatz für die natürliche Linse dienen und mit unterschiedlichen Funktionen ausgestattet sind.

Dies eröffnet eine individuell auf die aktuelle Situation abgestimmte Operationsmethode unter Verwendung der Linse, die dem Patienten den grössten Nutzen bringt. Eine Vollnarkose ist für die Grauer Star Operation nur in Ausnahmefällen nötig. Im Normalfall erfolgt die Augenoperation unter örtlicher Betäubung.

Unbehandelter Grauer Star führt zu einer stark verringerten Sehschärfe bis zur Erblindung. Eine frühzeitige Operation beseitigt dieses Risiko, und Betroffene erhalten ihre ursprüngliche Lebensqualität zurück.



Premiumlinse

Ist das Sehvermögen des Patienten nur in eine Richtung eingeschränkt, bietet sich die Implantation einer Monofokallinse an. Dabei handelt es sich um eine Standard Intraokularlinse. Sie ist mit nur einem Brennpunkt in der Lage, dem Auge die ursprüngliche Sehschärfe im Nah- oder Fernbereich zu verleihen. Liegt eine Sehschwäche auf beide Distanzen vor, muss die betroffene Person zusätzlich zur Monofokallinse eine entsprechende Brille tragen.

Das heisst: Kurz- oder Weitsichtigkeit kann mit einer Monofokallinse durchaus ausgeglichen werden. Nach Implantation einer Monofokallinse muss dann zum Beispiel für das Arbeiten in der Nähe eine Lese- oder Gleitsichtbrille getragen werden. Durch Multifokallinsen kann dies ausgeglichen werden.

Alternativ bietet sich die Multifokallinse mit mehreren Brennpunkten an. Diese spezielle Linse gilt als Premium IOL (Intraokularlinse) und korrigiert das Sehvermögen in der Ferne und in der Nähe. Als Linse mit zylindrischer Funktion kann sie zudem eine bestehende Hornhautverkrümmung ausgleichen. Dadurch erübrigt sich für den Patienten nach der Augenoperation das Tragen einer Brille. Diese spezielle Linse ist ein gutes Argument, zusätzlich zum Grauen Star die aktuelle Fehlsichtigkeit zu korrigieren und in Zukunft auf das Tragen einer Sehhilfe zu verzichten. Beraten Sie sich mit Ihrem Augenarzt zum Thema Grauer Star und Multifokallinse.

 

Artikel von: pressetext.com
Artikelbild: © Barabasa – Shutterstock.com



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