Nicht nur angenehm – die warme Jahreszeit beginnt

21.04.2016 |  Von  |  Natur
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Bald ist es wieder warm, dann strahlt die Sonne vom Himmel, das Klima ist mild, wir geniessen die Zeit an der frischen Luft, Mücken zerstechen uns die Haut … Moment mal! Die unerwünschten Nebenerscheinungen der warmen Monate hatten wir fast vergessen.

Fiese, stechende Krabbeltiere, Pilzinfektionen, Sonnenbrand und starkes Schwitzen gehören zum Sommer auch dazu. Wir sagen, wie man sich jetzt schon vorbereitet, damit dich die lästigen Begleiterscheinungen der Jahreszeit garantiert nicht beim Sonnenbad stören.

Mitbringsel vom Schwimmbadausflug

Ganz gleich, ob Winter, Frühjahr oder Sommer, der lästige Juckreiz kann das ganze Jahr zuschlagen: Pilzinfektionen der Füsse und Nägel. Ein typisches Problem im Sommer ist die Hautkrankheit also nicht, jedoch häufen sich jetzt die Schwimmbadbesuche, offene Schuhe wie Sandalen oder Flip Flops verbergen zudem nichts. Nicht nur in öffentlichen Bädern ist das Ansteckungsrisiko denkbar hoch. In den sonnenreichen Monaten tragen viele Menschen das falsche Schuhwerk, in dem schnell ein feucht-warmes Milieu und damit ein Eldorado für Pilzsporen entsteht. Um Fusspilz vorzubeugen, ist es besonders wichtig, die Füsse und Zehenzwischenräume trocken zu halten. Ist er einmal da, sollte er Antimykotika behandelt werden.

Zerstochen?

Allein der Gedanke an die Gegenwart der summenden Störenfriede verursacht Gänsehaut: Zwar übertragen Stechmücken in unseren Breitengraden in der Regel keine schweren Krankheiten, sie können jedoch sehr lästig sein und den Aufenthalt im Freien unerträglich machen. Dabei stechen die hinterlistigen Blutsauger meist mehrmals hintereinander zu und hinterlassen gerötete, stark juckende Hautstellen. Bei Insektenstichen helfen kühlende Salben. Im Freien ist jedoch Kleidung der beste Schutz gegen Mückenstiche. Auch ein Mücken abwehrendes Spray kann eingesetzt werden. Doch leider sind Mücken nicht die einzige Gefahr aus der Luft: Auch Bienen und Wespen sind im Sommer aktiv.

Stresszeiten für unsere Haut

Hot summer: Durch die hohen Temperaturen und die erhöhte UV-Exposition ist die Haut jetzt oft trockener. Beide Faktoren führen dazu, dass sich die Blutgefässe erweitern und die Aktivität der Schweiss- und Talgdrüsen steigt – infolgedessen verliert die Haut mehr Feuchtigkeit. Um das Defizit auszugleichen, ist nicht nur eine entsprechende Feuchtigkeitscreme gefragt, sondern auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von innen.

Alarmstufe Rot nach dem Sonnenbad

Die Haut ruft SOS: Sonnenbrand oder auch UV-Erythem ist ein sichtbares Zeichen des Körpers, dass die Sonnenbestrahlung der Haut zu intensiv war: Es entsteht eine Entzündung, die sich zunächst durch Rötungen an den betroffenen Stellen zeigt. Im akuten Fall führt ein Sonnenbrand oftmals auch zu Druckempfindlichkeit und je nach Schweregrad sogar zu Blasenbildung. Auch Juckreiz und Schwellungen zählen zu den Symptomen. Damit es gar nicht erst soweit kommt, ist Sonnenschutz ein absolutes Muss in den sonnenreichen Monaten. Vor allem die empfindliche Haut von Kindern muss in besonderem Masse vor den schädigenden Auswirkungen von UV-Strahlung geschützt werden.

Hitze überstehen

… andere aber nicht: Im Allgemeinen werden Temperaturen von über 26 °C als zu warm empfunden. Jeder Mensch empfindet jedoch aufgrund seines subjektiven Temperaturempfindens eine andere Temperatur als Hitze. Sein Wohlbefinden hängt von der körpereigenen Thermoregulation ab. Damit der Körper seine Temperatur auch bei grosser Hitze konstant halten kann, muss er Wärme abgeben und schwitzen.

Ausgeprägtes Schwitzen kann jedoch zur psychischen Belastung werden. Sog. Antitranspirante verringern die Schweisssekretion durch eine temporäre Verengung oder Verstopfung der Ausführungsgänge. Bei Hyperhidrose ist die Wirkung der Antitranspirante aber oft zu schwach. Hier kann eine Behandlung sinnvoll sein, bei der die Schweissdrüsen unter Einfluss von Wärme verkleben und keinen Schweiss mehr produzieren können.



Essen nicht vertragen?

Reisedurchfall gehört zu den häufigsten Beschwerden, die in den Ferien auftreten können. Zwar ist er unangenehm, aber meist harmlos. Dabei verursachen Colibakterien, die sich auf verunreinigten Nahrungsmitteln und im Trinkwasser einiger Länder befinden, Durchfall. Daneben treten auch häufig weitere Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Trakts auf wie etwa Übelkeit, Verstopfung oder Blähungen. Ein Durchfallmittel sowie eine Elektrolytlösung gehören deshalb in jede Reiseapotheke.

 

Artikel von: medicalpress.de
Artikelbild: © Kaponia Aliaksei – shutterstock.com



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