Damit die Katze gesund bleibt – Ernährungstipps

10.06.2016 |  Von  |  Tierwelt
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Die richtige Ernährung ist für ein gesundes und langes Katzenleben unerlässlich. Durch richtiges Füttern lassen sich Über- oder Untergewicht sowie Mangelerscheinungen und die damit einhergehenden Folgen für die Gesundheit vermeiden. Grundsätzlich muss die Katzennahrung auf individuelle Bedürfnisse wie beispielsweise Alter, Energieverbrauch und Trächtigkeit abgestimmt sein.

VIER PFOTEN rät deshalb allen Katzenhaltern, sich mit den Nahrungsbedürfnissen seines Tieres auseinanderzusetzen, um bei Fertigprodukten nach den richtigen zu greifen und bei eigenhändiger Zubereitung auf eine ausgeglichene Zusammenstellung achten zu können.

„Viele Hauskatzen sind übergewichtig. Was vom Besitzer häufig gut gemeint ist, kann zu diversen Folgeerkrankungen führen. Damit Katzen langfristig gesund sind und bleiben, muss sowohl auf die angebotene Menge als auch auf die Qualität und Zusammensetzung des Futters geachtet werden“, so Lucia Oeschger, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN Schweiz.


Die richtige Ernährung ist für ein gesundes Katzenleben entscheidend. (Bild: FOUR PAWS | Elisabeth Blum)

Die richtige Ernährung ist für ein gesundes Katzenleben entscheidend. (Bild: FOUR PAWS | Elisabeth Blum)


Die richtigen Inhaltsstoffe sind entscheidend

Katzen benötigen sehr viel tierisches Eiweiss, welches vor allem in Innereien, Fleisch und Fisch enthalten ist. Von einer vegetarischen oder gar veganen Ernährung ist darum abzuraten. Auch tierisches Fett ist unentbehrlich in der Fütterung. Es liefert Energie und hilft bei der Aufnahme diverser Vitamine. Aber Vorsicht: Ein Überschuss oder Mangel an Vitaminen kann  gesundheitsschädigend sein. Leckereien wie frisches Hackfleisch sollten darum als „Verpackung“ für die Medikamentengabe reserviert werden.

Mineralstoffe wie Calcium, Eisen und Jod sind wichtig für Knochen, Muskeln und Zähne. Auch Taurin darf in der Zusammensetzung des Futters nicht fehlen, da ein Mangel zu ernstzunehmenden Erkrankungen der Augen und des Herzens führen kann. Die Angaben auf den Futterverpackungen sowie der Rat von Tierärzten, die sich auf Ernährung spezialisiert haben, sind in der Regel eine gute Hilfe in der korrekten Fütterung des Stubentigers.



Nassfutter als Wasserlieferant ausreichend?

Egal, ob Trocken- oder Nassfutter gegeben wird: Wasser sollte immer zur Verfügung stehen. Katzen haben manchmal seltsame Trinkgewohnheiten und bevorzugen die Blumenvase, die Badewanne oder ähnliches zusätzlich zu dem ursprünglich bereitgestellten Trinkgefäss.

„Wir empfehlen, der Katze stets an mehreren Orten der Wohnung Trinkmöglichkeiten anzubieten. So ist die Flüssigkeitsaufnahme bestmöglich gesichert und es kann späteren Harnwegserkrankungen vorgebeugt werden“, so Oeschger.

Sowohl Trockenfutter als auch Nassfutter haben Vor- und Nachteile für die Gesundheit von Katzen. Es ist zu empfehlen, beides in einer der Katze angepassten Menge zu füttern und bei Unklarheiten stets den Tierarzt zu fragen. Katzen sind und bleiben Individualisten und machen es ihren Besitzern nicht selten schwer, ein passendes Futter zu finden.

 

Artikel von: VIER PFOTEN Schweiz
Artikelbild: © FOUR PAWS | Christof Zurschmiede



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