Müde und schmerzende Füsse: Was tun?

18.07.2016 |  Von  |  Allgemein
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Wenn Sie in den Sommermonaten viele Stunden auf den Beinen sind, kennen Sie das abendliche Phänomen müder und schwerer Füsse. Enges Schuhwerk oder eingelagertes Wasser machen jeden Schritt beschwerlicher und legen eine dauerhafte Lösung nahe.

Von einfachen Haushaltstipps bis zum Tragen hochwertiger Einlegesohlen stehen Ihnen viele Möglichkeiten offen, das Problem müder und schmerzender Füsse effektiv zu bekämpfen.

Wie müde Füsse überhaupt entstehen

In den meisten Fällen sind schmerzende Füsse eine Folge des falschen Schuhwerks. So gut schlank geschnittene Halbschuhe oder hochhackige Pumps auch aussehen – für den Fuss stellen sie oft eine extreme Belastung dar. Schmerzen nach langem Tragen sind eine häufige Folge, genauso wie Druckstellen oder eine Blasenbildung. Leider wird das Wohlbefinden der eigenen Füsse selten als wertvoll wahrgenommen, was auf lange Sicht problematisch wird.

Zum einen besteht das Risiko ernsthafter anatomischer Verformungen, wenn Sie sich dauerhaft in minderwertigen Schuhen fortbewegen. Vor allem das Zusammendrücken der Zehen ist ein Problem, das für schmerzende Füsse verantwortlich ist. Viele Schuhe der modernen Schuhmode laufen vorne spitz zu und engen das natürliche Zehenspiel erheblich ein. Schmerzende Zehen sind hierbei noch eine harmlose Folge, problematischer wird der Verlust eines sicheren Standes durch den verformten Fuss.



Das Gefühl von müden oder kribbelnden Füssen hat ausserdem häufig mit der Durchblutung zu tun. Enge Schuhe oder ein sehr hoher Absatz sorgen für Einschränkungen im natürlichen Blutkreislauf. Begleitend zu Schmerzen in den Füssen ergeben sich Probleme mit den Venen, die gerade bei Frauen ab den mittleren Lebensjahren eine wahre Volkskrankheit darstellen. Der Zusammenhang zwischen diesen häufigen Durchblutungsbeschwerden und dem jahrelangen Tragen von Absatzschuhen erscheint offenkundig.

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Mit kleinen und einfachen Mitteln Linderung verschaffen

Der beste Tipp gegen müde und schmerzende Füsse ist, sich neu mit dem Thema Schuhkauf auseinanderzusetzen. Während im Regelfall die aktuelle Mode das nächste Schuhpaar vorgibt, sollten Sie zukünftig grösseren Wert auf Qualität und Passform legen. Hierbei müssen Sie nicht vor sogenannten Gesundheits- oder Barfussschuhen zurückschrecken. Diese gibt es mittlerweile in absolut modischen Modellen, die nichts mehr mit einem rein medizinischen Charme zu tun haben.


Fussbad - entspannt und kurbelt die Durchblutung an. (Bild: © Yanik Chauvin - shutterstock.com)

Fussbad – entspannt und kurbelt die Durchblutung an. (Bild: © Yanik Chauvin – shutterstock.com)


Wenn Sie nach einem anstrengenden Arbeitstag oder einer durchtanzten Nacht in engen Schuhen unter Schmerzen leiden, helfen einfache Tipps bei der Beseitigung dieses Symptoms. Zu den wichtigsten Ratschlägen gehören:

  • Gönnen Sie sich ein warmes Fussbad! Geschundene Füsse entspannen durch die wohlige Wärme und erhalten durch natürliche Badesubstanzen eine besondere Belebung. Trocknen Sie Ihre Füsse nach dem Fussbad gut ab und hüllen diese unabhängig von der Jahreszeit in warme Socken ein. Dies kurbelt die Durchblutung bis in die Zehenspitzen an.
  • Betreiben Sie gezielt Sport für Ihre Füsse! Gerade wenn Sie im Berufsalltag lange stehen oder sitzen, ist eine geregelte Durchblutung Ihrer Füsse gefährdet. Durch Sportarten wie Laufen oder Rad fahren bleiben Sie aktiv und leisten einen wertvollen Beitrag für den Blutfluss in Füssen und Zehen. Hierfür sollten Sie natürlich im Vorfeld ein adäquates, sportliches Schuhwerk ausgewählt haben.
  • Machen Sie kleine gymnastische Übungen! Haben Sie schon einmal versucht, mit Ihren Zehen als Kralle ein Taschentuch vom Boden aufzuheben. Oder den dicken Zeh fest auf den Boden zu drücken, während Sie die anderen vier Zehen in die Höhe ziehen? Diese und weitere kleine Übungen stärken die Fuss- und Zehenmuskulatur und verhelfen Ihnen zu starken Füssen, die nicht so schnell ermüden.

Durch Laufen oder Rad fahren leisten Sie einen wertvollen Beitrag für Ihre Füsse. (Bild: avemario - shutterstock.com)

Durch Laufen oder Rad fahren leisten Sie einen wertvollen Beitrag für Ihre Füsse. (Bild: avemario – shutterstock.com)


Höheren Komfort durch Einlegesohlen erzielen

So gut Sie Ihre Füsse auch pflegen – das Berufsleben oder alltägliche Herausforderungen werden weiterhin Ihren Füssen schaden. Um eine effektive Entlastung zu erhalten und hierbei Ihre liebsten Schuhmodelle zu tragen, sind Einlegesohlen ein beliebtes Hilfsmittel. Die Sohlen bekannter Markenhersteller wählen einen Mittelweg aus Unterstützung schwächerer Fusspartien und einer weichen Polsterung, um einzelne Zonen bei jedem Schritt zu puffern. Beim Gehen oder Laufen lässt sich so der Druck aus vielen Bewegungen herausnehmen, der bei einem Grossteil der Betroffenen für Schmerzen im Fussbereich verantwortlich ist.


Einlegesohlen helfen gegen müde und schmerzende Füsse. (Bild: © Melenay - shutterstock.com)

Einlegesohlen helfen gegen müde und schmerzende Füsse. (Bild: © Melenay – shutterstock.com)


Bei Markenprodukten wie den Gelactiv Einlegesohlen von Scholl wählen Sie zwischen verschiedenen Varianten für Arbeitsschuhe bis zu ihrer alltäglichen Schuhwahl aus. Die Sohlen werden für Männer und Frauen gesondert angeboten, wobei alle Varianten durch das integrierte Gel eine individuelle Anpassung an den jeweiligen Fuss ermöglichen. Gerade dieses Prinzip wird von Betroffenen geschätzt, da jeder menschliche Fuss ein wenig anders aufgebaut ist und Schuhe dies als Massenware kaum berücksichtigen können. Mit Unterstützung durch Einlagen mit integriertem Gel lässt sich dieser Nachteil ausgleichen.

 

Artikelbild: nenetus – shutterstock.com



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