Street Parade 2016 – Vorsicht bei Drogen und Alkohol

10.08.2016 |  Von  |  Konsum, News
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Die Street Parade am 13. August beschäftigt derzeit viele gedanklich – nicht nur Besucher und Teilnehmer des Musik-Events, sondern auch Verantwortliche wie die Jugendberatung Streetwork, zu der auch saferparty.ch gehört. Die „Streetworker“ wissen aus Erfahrung, dass bei der Grossveranstaltung viele illegale Substanzen konsumiert werden. Es sind Frauen und Männer verschiedener Altersgruppen, Herkunft und mit unterschiedlicher Erfahrung mit Partydrogen, die bei einem solchen Ereignis „probieren“.

Längst nicht alle können die Risiken abschätzen, denen sie sich mit ihrem Konsum aussetzen. Streetwork setzt deshalb auf Schadensminderung: Wer weiss, worauf sie oder er sich einlässt, kann bessere Entscheidungen treffen. Daher beraten Streetwork-Experten Interessierte vor Ort im Zusammenhang mit Alkohol und Partydrogen und bieten die Möglichkeit, kostenlos Substanzen testen zu lassen.

Der Informations- und Beratungsstand mit dem mobilen Labor steht Besucherinnen und Besuchern von 13 bis 18 Uhr auf dem Marktplatz beim Bürkliplatz, Höhe Nationalbank und ab 22 Uhr an der Lethargy-Party in der Roten Fabrik zur Verfügung.

Saferparty.ch gibt in diesem Zusammenhang noch einige Tipps zum Thema „Drogen und Alkohol“ für die Street Parade 2016:

  • Vorab informieren: Grossevents eignen sich nicht für Drogenexperimente. Wer trotz Risiken konsumiert, informiert sich besser vorher online auf www.saferparty.ch oder vor Ort am Stand der Jugendberatung Streetwork.
  • Auf Risiken verzichten: Auch dieses Jahr werden sehr hoch dosierte Ecstasy-Pillen mit bis zu 300 mg MDMA verkauft. Das birgt für Konsumierende enorme gesundheitliche Risiken.
  • Gerade an der Street Parade werden auch viele Falsifikate (Falschdeklarationen, Medikamente usw.) verkauft.
  • Den Körper nicht strapazieren: Mindestens einen halben Liter Wasser pro Stunde trinken, statt den Durst mit alkoholischen Getränken löschen. Wärme, Hitze, Drogen und Alkohol erhöhen die Körpertemperatur und entziehen dem Körper Flüssigkeit.
  • Bei Unwohlsein einen ruhigen und schattigen Ort aufsuchen. Sonnenschutz nicht vergessen.
  • Richtige Schuhe tragen: Die Street Parade ist kein Ort für Flip-Flops. Gutes Schuhwerk schützt vor Schnittwunden durch Glasscherben und Aludosen.
  • Wer die Musik auch in ein paar Jahren noch geniessen möchte, achtet auf Gehörschutz – insbesondere bei Kindern.

 

Artikel von: Stadt Zürich – Soziale Einrichtungen und Betriebe
Artikelbild: © Alexander Chaikin – shutterstock.com



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