Es geht voran: Turmbau im Tierpark Goldau

17.08.2016 |  Von  |  News, Tierwelt
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Er soll Nähe zwischen Natur und Mensch schaffen, zugleich Fledermäusen und Vögeln Höhlen und Nistplätze bieten: Der Turmbau im Natur- und Tierpark Goldau geht voran, das Holz von der Rigi-Nordlehne wurde angeliefert. 1,167 Millionen wird der Bau kosten. Ein Grossteil davon wurde bereits aufgebracht, einerseits durch die Schwyzer Kantonalbank, die im Rahmen ihres 125-Jahr-Jubiläums einen namhaften Beitrag spendete, und andererseits durch die Stiftung Natur- und Tierpark Goldau sowie weitere Stiftungen und private Spender.

Heute Morgen wurden die statisch tragenden Elemente für die Holzkonstruktion des Turms im Natur- und Tierparks Goldau angeliefert. Es handelt sich um bis zu 13,5 Meter lange und teils mehrere Meter breite Brettschicht-Träger, die nach den Plänen der Annen Holzbau AG in Goldau bei der Schilliger Holz AG zugeschnitten, geleimt und ausgefräst wurden. „Die grösste Herausforderung beim Transport waren die Steilheit und der schmale Tierparkweg“, sagt Chauffeur Louis Blum.

„Hätte ich anhalten müssen, wäre ein Pneukran bereitgestanden, um den 20 Tonnen schweren Lastwagen mitsamt der 10 Tonnen-Last hinaufzuziehen“. Das war nicht nötig, und auch das Abladen erfolgte reibungslos. „Nun werden die Elemente verankert und ins Fundament eingegossen“, sagt Joe Michel, Leiter Bau und Infrastruktur des Natur- und Tierparks Goldau. Wann der Turm fertig sein wird, hängt massgeblich von den Wetterverhältnissen ab.


Transport der Holzelemente (Bild: © Natur- und Tierpark Goldau)

Transport der Holzelemente (Bild: © Natur- und Tierpark Goldau)


Die Idee dahinter

Die Idee des Architekten Gion A. Caminada war, ein hohes Gebilde zu entwerfen, das von Tieren und Menschen genutzt werden kann. Im Innern des Turms soll der Mensch seinen Raum haben, an den äusseren Wandflächen sollen Höhlen- und Nischenbrüte, Mauersegler, Mehlschwalben und Fledermäusen einen Nistplatz bekommen. Die Biodiversität ist für die Natur und für uns Menschen wichtig, d.h. die Vielfalt von Lebensräumen, Arten und Genen sowie ich Zusammenspiel muss erhalten bleiben. Es geht darum, Nähe zu schaffen, das Andere zu respektieren und aufgrund dieser Erkenntnis Neues zu entdecken.

 

Artikel von: Natur- und Tierpark Goldau
Artikelbild: Vorbereitung des Turmfundaments für die Holzelemente(© Natur- und Tierpark Goldau)



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