Kanton Zürich: Kontinuierliche Risikovorsorge

17.08.2016 |  Von  |  News
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Niemand wünscht sich Katastrophen, Notlagen und Bedrohungssituationen. Und im Allgemeinen sind solche Ereignisse eher selten und unwahrscheinlich. Doch es gilt, für den Fall des Falles vorbereitet zu sein. Das weiss man auch im Kanton Zürich.

Deshalb hat die Kantonspolizei Zürich jetzt im Auftrag der Amtschefs Bevölkerungsschutz eine Risikoanalyse durchgeführt und die gravierendsten und wahrscheinlichsten Risiken für den Kanton beurteilt. Künftig werden im Rahmen eines fortlaufenden Risikomanagementprozesses alle relevanten Risiken erfasst und bewertet. Zudem werden die vorhandenen Konzepte zur Schadenprävention und zur Bewältigung von Katastrophen oder Ereignissen regelmässig überprüft und lagegerecht angepasst.

Elf Gefährdungen für den Kanton analysiert

Die effiziente und risikobasierte Vorbeugung ist für den Kanton Zürich und seine Bevölkerung von grosser Bedeutung. Es soll stets ein professioneller und leistungsfähiger Bevölkerungsschutz – bestehend aus verschiedenen Organisationen wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Spitälern, technischen Betrieben und Zivilschutz – gut auf solche Aufgaben vorbereitet sein.

Nun liegt dazu erstmals eine umfassende risikobasierte Analyse für den Kanton Zürich vor. Die Amtschefs Bevölkerungsschutz sowie der Vorsitzende des Gemeindepräsidentenverbands liessen durch die Bevölkerungsschutzabteilung der Kantonspolizei Zürich elf Gefährdungen für den Kanton analysieren, bei deren Eintreten sehr grosse Schäden zu erwarten sind und bei denen eine sogenannte ausserordentliche Lage gemäss § 2 und § 10 des kantonalen Bevölkerungsschutzgesetzes (BSG) gegeben ist.

Risikomanagement als Regelprozess

Ausserdem wurde ein Risikomanagementprozess entwickelt, um die Risiken und nötigen Anpassungsmassnahmen im Bevölkerungsschutz kontinuierlich zu beurteilen. Alle bekannten sowie denkbaren neuen Risiken werden im Fünf-Jahre-Turnus auf der Ebene der Amtschefs Bevölkerungsschutz (strategische Vorsorge) und alljährlich auf Ebene der Dienste und Betriebe (operative Vorsorge) beurteilt. Die Kantonspolizei Zürich führt diesen Prozess.

Die Einschätzungen wurden in einer Arbeitsgruppe mit den Ämtern des Bevölkerungsschutzes erarbeitet. Für fachspezifische Fragen wurden Expertinnen und Experten von weiteren Stellen hinzugezogen.

 

Artikel von: Kanton Zürich – Sicherheitsdepartment
Artikelbild: © phipatbig – shutterstock.com

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