CVP: Rentenabbau der Rechten wird nicht unterstützt

20.08.2016 |  Von  |  News, Politik
Täglich auf dem Laufenden mit dem polizei.news Newsletter!
Jetzt bewerten!

Die CPV nimmt Stellung zur Reform der Altersvorsorge 2020. Demnach sei die AHV die wichtigste Sozialversicherung unseres Landes. Die CVP setze sich für die dringend notwendige Reform der Altersvorsorge ein, um die Renten auch in Zukunft zu garantiere. Die vorliegende Rentenreform sei eine der wichtigsten Reformen des Landes seit Jahrzehnten.

Von den Entscheiden des Parlaments hänge direkt die Zukunft des 3-Säulen-Systems ab.

Stellungnahme CVP

Die Finanzierungslücke in der AHV und die Umverteilung in der 2. Säule verschärfen sich jährlich. Es gibt keine Alternative zu dieser Reform. Sie muss daher referendumsfähig ausgestaltet werden. Die CVP wird den Rentenabbau der Rechten nicht unterstützen und dem ständerätlichen Konzept folgen.

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) hat heute ihre Entscheide zur Reform der Altersvorsorge 2020 zuhanden des Nationalrates veröffentlicht. In der Kommission hat sich die CVP-Delegation für die ständerätliche Fassung eingesetzt, welche massgeblich von CVP-Ständeräten ausgeglichenen und referendumsfähig ausgestaltet worden ist.

Die von einer Mehrheit der SGK-N beschlossenen Massnahmen wie Rentenaltererhöhung und Finanzierungslücken gehen für die CVP zu weit. Die Massnahmen sind nicht referendumsfähig, gefährden die Reform und damit die notwendige Sanierung der Altersvorsorge.

Nein zu Erhöhung des Rentenalters auf 67

Die CVP lehnt einen Interventionsmechanismus mit einer Erhöhung des Rentenalters auf 67 in der laufenden Reform klar ab. Wir wehren uns auch gegen die Streichung der vom Ständerat beschlossenen Erhöhung der AHV-Renten um 70 Franken, um das Rentenniveau zu halten. Wir streben einen gezielten Ausgleich in der AHV an. Es geht nicht darum, die AHV-Renten einfach per Giesskanne zu erhöhen, so wie es die Volksinitiative „AHVplus“ fordert, sondern um eine Ausgleichsmassnahme für die Senkung des Umwandlungssatzes.

Auch die Ablehnung einer Planfondserhöhung der Maximalrente von Ehepaaren von heute 150 auf neu mindestens 155 Prozent ist für uns nicht nachvollziehbar. Damit hätte die Heiratsstrafe in der AHV endlich gemildert werden können.

CVP fordert Sicherung des Rentensystems

Die Zielsetzung, die Altersvorsorge bis 2030 zu sichern, steht im Zentrum dieser Reformvorlage. Dies ist auch für die CVP zentral. Darum werden wir weiterhin an einer Lösung mitarbeiten, die auch bei einem allfälligen Referendum Bestand hat. Die Volksabstimmungen der letzten 15 Jahre haben klar gezeigt, dass die Bevölkerung Verschlechterungen bei den Renten nicht akzeptiert. Eine ausgewogene Reform ist darum zwingend, damit diese vor dem Volk nicht scheitert!

Wir erwarten vom Nationalrat, dass er den eingeschlagenen Kurs der SGK-N korrigiert, um die Zukunft des wichtigsten Sozialwerkes der Schweiz zu garantieren. Gerade für die Jungen unseres Landes und den Schweizer Mittelstand ist es entscheidend, dass die Renten aus der AHV und der zweiten Säule langfristig gesichert sind.

 

Artikel von: CVP Schweiz
Artikelbild: © Ljupco Smokovski – shutterstock.com



Über belmedia Redaktion

belmedia hat als Verlag ein ganzes Portfolio digitaler Publikums- und Fachmagazine aus unterschiedlichsten Themenbereichen aufgebaut und entwickelt es kontinuierlich weiter. Getreu unserem Motto „am Puls der Zeit“ werden unsere Leserinnen und Leser mit den aktuellsten Nachrichten direkt aus unserer Redaktion versorgt. So ist die Leserschaft dank belmedia immer bestens informiert über Trends und aktuelles Geschehen.

Täglich auf dem Laufenden mit dem polizei.news Newsletter!

Ihr Kommentar zu:

CVP: Rentenabbau der Rechten wird nicht unterstützt

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.