Junge SVP: „JUSO respektlose, bemitleidenswerte Kreaturen“

03.09.2016 |  Von  |  News
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Junge SVP: „JUSO respektlose, bemitleidenswerte Kreaturen“
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Die Junge Schweizerische Volkspartei nimmt Stellung zur Äusserung der JUSO, dass es sicherer sei, wenn die Flieger auf dem Boden blieben. Hintergrund ist der tragische Unfall eines Piloten der Schweizer Luftwaffe, der bei einem Absturz ums Leben kam. Die Junge SVP wirft der JUSO unter anderem vor, den Tod des Soldaten zu instrumentalisieren, sich respekt- und pietätlos zu verhalten.

Stellungnahme Junge SVP

Wie fast alle in diesem Land nimmt auch die Junge SVP den tragischen Unfall eines F/A-18 Piloten in tiefer Trauer und Bestürzung zur Kenntnis. Dies gäbe für uns jedoch keinesfalls Anlass zu einer Medienmitteilung, handelt es sich doch um einen tragischen Unfall und ein persönliches Schicksal, das (zumindest solange noch keine Erkenntnis über die Ursache vorliegt) nichts mit Politik zu tun hat.

Nun zeigen jedoch diverse Medien seit bald drei Tagen den Artikel mit dem Titel „Die Flieger sollten auf dem Boden bleiben“ mit dem Foto einer lachenden JUSO Präsidentin, die den tödlichen Unfall knallhart instrumentalisiert. Einmal mehr!

Mit der Äusserung „Es wäre offensichtlich sicherer, wenn die Flieger auf dem Boden bleiben“, nach dem Absturz und tödlichen Unfall eines Schweizer Piloten, deklassiert sich die JUSO erneut. Es beweist wieder einmal, dass der JUSO jegliches moralische Verständnis fehlt und sie nicht fähig sind strategisch wichtige Entscheidungen, aufgrund des Gesamtbildes zu treffen.

Bereits in früheren Jahren fiel die JUSO mit unangebrachten Aussagen zu Toten auf. Ihr Verhalten erinnert an Insekten, die versuchen alles aus den Toten herauszuholen. Es zeigt, dass die JUSO eine Gruppe respektloser, bemitleidenswerter Kreaturen darstellt, die eigentlich in Therapie gehört, nach den heutigen Standards.

Die JUSO politisiert scheinbar mit dem Tod zu ihren Gunsten, nur um aufzufallen. Ihr Verhalten erinnert an Insekten, die versuchen alles aus den Toten herauszuholen. Ob bei Margaret Thatcher oder nun beim tödlich verunglückten Piloten, der sich für die Sicherheit der Schweizer Bevölkerung eingesetzt hat. Wir halten ein solches Verhalten und solche Aussagen für unwürdig.

Unwürdig gegenüber dem Piloten, seiner Familie und Angehörigen und unwürdig für eine Partei, die sich sozial nennt. Es beweist einmal mehr, dass sozial und sozialistisch zwei verschiedene Paar Schuhe sind, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Ebenfalls zeigen die Äusserungen auf, dass die JUSO das Gesamtbild nicht erkennen kann und strategische Entscheidungen aufgrund einzelner Ereignisse fällt. Die Schweiz muss als neutraler Staat seinen Luftraum schützen können, nur schon um den Luftpolizeidienst sicherstellen zu gewährleisten. Auch Angesichts der erhöhten Bedrohung durch Terrorismus ist eine funktionierende Luftwaffe unabdingbar. Ein Staat der seinen Luftraum im Notfall nicht verteidigen kann nicht neutral sein, da er auf den Schutz anderer angewiesen ist (auch wenn sich die Schweiz je nach Szenario nicht alleine verteidigen könnte, so ist es jedoch ein grosser Unterschied was die Konditionen betrifft, ob einem Land Schutzmächte oder Partner in einer Allianz zur Seite stehen).

Die JUSO Präsidentin versteht offensichtlich weder etwas von Verteidigungspolitik noch hat sie eine Ahnung von der aktuellen Bedrohungslage. Dennoch hält sie sich für kompetent genug um Mitteilungen zu JUSO, die für Insider an Peinlichkeit kaum zu überbieten sind. Auch die aufgezählten Beispiele der JUSO, die früher für die Kampfjets gestanden haben, zeigen, dass die Partei offensichtlich keine Ahnung von der aktuellen Verteidigungspolitik hat.

Für uns ist klar, dieses Drama wurde auf billigste Art und Weise für ihre Agenda der Schwächung der Landesverteidigung und der schrittweisen Abschaffung der Schweiz missbraucht. Da viele von ihnen liebe Journalistinnen und Journalisten darauf hereinfallen oder diese Pietätlosigkeit ganz bewusst hinnehmen um mehr Traffic zu generieren, können wir dazu nicht länger schweigen.

Wir möchten als Junge SVP Schweiz unser Mitgefühl für die Familie und Angehörigen des Toten aussprechen. Für den Schutz und die Sicherheit der Schweizer Bevölkerung zu kämpfen ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Es beweist die Rechtschaffenheit und Grösse des Verstorbenen. Wir wünschen den Angehörigen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

 

Artikel von: Junge SVP
Artikelbild: Symbolbild (© aarrows – shutterstock.com)

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