Jungfreisinnige Schweiz – sehr guter Abstimmungs-Sonntag

25.09.2016 |  Von  |  News, Politik
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Hochzufrieden mit dem Abstimmungs-Sonntag zeigen sich die Jungfreisinnigen Schweiz. Sowohl der von Gewerkschaftsseite initiierte Ausbau der Umverteilung zu Lasten der Jungen sei vereitelt worden, als auch der „Grünen Wirtschaft“ ein Riegel vorgeschoben worden. Da Ja zum Nachhrichtendienstgesetz ist ebenfalls im Sinne der politischen Jugendorganisation.

Im Einzelnen erklären die Jungfreisinnigen Schweiz zu den Abstimmungsergebnissen am Sonntag:

1. Ablehnung der AHV Initiative

„Die Jungfreisinnigen freuen sich über das deutliche Nein des Stimmvolkes zur schädlichen AHV-Initiative. Mit viel Engagement wurde diese schädliche Initiative bekämpft. Durch die Zusammenarbeit mit den anderen bürgerlichen Jungparteien und der gemeinsamen Jugendkampagne unter der Leitung der Jungfreisinnigen ,Nein zum Rentenbeschiss‘ konnten vor allem in der jüngeren Bevölkerung Rückmeldungen eingeholt werden, in welche Richtung die Weichen gestellt werden müssen.

Mit ihrem Nein haben sich die Stimmberechtigten klar für eine nachhaltige Reform und gegen den Ausbau der AHV ausgesprochen. Die Einführung einer automatischen Schuldenbremse und die Flexibilisierung des Rentenalters sind Massnahmen, um die AHV langfristig zu sichern. Auch in Zukunft werden sich die Jungfreisinnigen mit Nachdruck für nachhaltige Lösungen in der Altersvorsorge einsetzen und sich in die Debatte um die Altersreform 2020 einbringen.

2. Keine ,Grüne Wirtschaft‘

Das Schweizer Volk lehnt die Initiative ,Grüne Wirtschaft‘ ab und sagt damit deutlich Nein zum staatlichen Zwang, den die Initiative zur Folge gehabt hätte. Die Senkung des Ressourcenverbrauchs um mindestens 65% bis 2050 wäre wohl selbst mit neusten technologischen Standards nicht erreichbar gewesen und hätte so einen extremen Strukturwandel nach sich gezogen. Die Konsequenzen wären staatliche Bevormundung, Lenkungssteuern und wirtschaftliche Einbussen gewesen.

3. Das Ja zum Nachrichtendienstgesetz

Das Nachrichtendienstgesetz ist ein wichtiger Schritt in Richtung Sicherheit und Freiheit. Es gibt dem Nachrichtendienst eine klare Aufgabe und setzt zudem Schranken, wo sie gebraucht werden. In die Zukunft blickend sind dies sicher Voraussetzungen, die geschaffen werden müssen, um Gefahren aus In- und Ausland vorzubeugen. Das Vertrauen des Volkes in den Nachrichtendienst stellt einen wichtigen Pfeiler für diese sichere Zukunft dar.“

 

Artikel von: Jungfreisinnige Schweiz
Artikelbild: © Niyazz – shutterstock.com

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