Solothurn: Was muss ich bei einem Wildunfall beachten?

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Bei der Kantonspolizei Solothurn gehen pro Jahr mehr als 1‘000 Meldungen über Kollisionen mit Wildtieren ein. Besonders im Herbst kommen solche Unfälle vermehrt vor.

Falsches Verhalten kann in solchen Situationen für Verkehrsteilnehmende strafrechtliche Folgen haben und für die betroffenen Tiere Schmerz und Leid bedeuten.

Wenn die Tage kürzer und die Sichtverhältnisse schlechter werden, ereignen sich vermehrt Kollisionen mit Wildtieren. Im Jahr 2015 gingen bei der Kantonspolizei Solothurn rund 1‘150 solche Meldungen ein. Für Verkehrsteilnehmende ist es wichtig, sich in solchen Situationen richtig zu verhalten.

Wer Kollisionen mit Wildtieren nicht unverzüglich meldet, macht sich strafbar Gemäss Strassenverkehrsgesetz müssen Kollisionen mit Wildtieren unverzüglich der Polizei oder – falls bekannt – dem zuständigen Jagdaufseher gemeldet werden. Wer dies unterlässt oder die Kollision verspätet meldet, macht sich strafbar.

Tiere leiden

Jede, auch noch so geringe Kollision mit einem Tier kann bei diesem zu ernsthaften Verletzungen und demzufolge zu Schmerz und Leiden führen. Es ist deshalb nicht nur eine gesetzliche, sondern auch moralische Pflicht, die Leidenszeit so kurz als möglich zu halten und Kollisionen mit Wildtieren ausnahmslos und sofort zu melden.

Richtiges Verhalten – Tipps der Polizei

  • Anhalten, Warnblinker einschalten und Warnweste anziehen
  • Unfallstelle sichern und sich aus dem Gefahrenbereich begeben
  • Polizei (112/117) oder den zuständigen Jagdaufseher benachrichtigen
  • Auf Polizei oder Jagdaufseher warten
  • Sich einem Wildtier auf keinen Fall nähern oder dieses berühren

 

Meldung von: Kantonspolizei Solothurn
Artikelbild: Symbolbild © CC0 Public Domain



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