Schweizer Tourismus-Gipfel beim Bundespräsidenten

27.09.2016 |  Von  |  News
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Am Montag fand ein „Gipfeltreffen“ der besonderen Art statt. Die Spitzen der Schweizer Tourismus-Industrie – vertreten durch den Schweizer Tourismus-Verband (STV), GastroSuisse, hotelleriesuisse, die Konferenz der regionalen Tourismusdirektoren, Parahotellerie Schweiz und Seilbahnen Schweiz – kam bei Bundespräsident Johann Schneider-Amann zusammen.

Es ging darum, Massnahmen für den alpinen Tourismus zu besprechen. Unter der Leitung von Dominique de Buman, Präsident des STV, wurde die aktuelle Situation des Schweizer Tourismus im alpinen Raum erörtert. Die Tourismus-Wirtschaft brachte dabei die gemeinsam erarbeiteten Forderungen ein.

Studie als Gesprächs-Grundlage

Eine vom STV in Auftrag gegebene Wertschöpfungsstudie diente als Grundlage für das Gespräch. Die Untersuchung zeigt die grossen Unterschiede der touristischen Entwicklung. Die grossen Städte haben in den letzten zehn Jahren um 23.3% an Logiernächten zugelegt, der alpine Raum hingegen 10.1% eingebüsst.

Dies ist alarmierend, weil in den Bergen neben den klassischen touristischen Leistungserbringern (Beherbergung, Gaststätten, Bergbahnen etc.) diverse andere Branchen direkt vom Tourismus abhängig sind; so insbesondere der Detailhandel, die Bauwirtschaft sowie Industrie und Gewerbe. Der Tourismus stellt im Berggebiet insgesamt rund 27% der Arbeitsplätze und hat einen Anteil von 21% an der Bruttowertschöpfung.



Übergreifende Koordination gefordert

Die Massnahmen zur Entlastung des alpinen Tourismus sind in einem Positionspapier enthalten. Neben Aufgaben, die die Branche selbst angehen wird – allen voran die Qualitätssicherung und Förderung von Kooperationen – fordert der STV eine departements-übergreifende Koordination für den Schweizer Tourismus. Der Tourismus sei eine typische Querschnittsbranche, womit Massnahmen nicht nur im WBF angesiedelt, sondern auch mit UVEK und EFD koordiniert werden müssten, um effizient Wirkung zu entfalten, legte der STV-Präsident dar.

 

Artikel von: Schweizer Tourismus-Verband
Artikelbild: aronaze / iStock



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