BKW investiert 45 Millionen

29.09.2016 |  Von  |  News
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Die Erneuerung der Unterstation Bassecourt soll die Versorgungszuverlässigkeit in der ständig wachsenden Region auch in der Zukunft garantieren. Die Bauarbeiten für diesen Knotenpunkt der Stromversorgung im Jura haben gerade begonnen.

Die Unterstation Bassecourt mit Baujahr 1970 ist ein wichtiger Knotenpunkt für die gesamte Stromversorgung des Juras und Anschlusspunkt für das Stromnetz der BKW und dem Basler Energieversorgungsunternehmen IWB an das europäische Übertragungsnetz auf höchster Spannungsebene. Sie liegt in der Gemeinde Haute-Sorne und ist im Eigentum der BKW und der Nationalen Netzgesellschaft Swissgrid.

Die Anlagen der BKW werden ausserdem von IWB genutzt. Die bevorstehenden Bauarbeiten beschränken sich auf die Anlagen der BKW.

Einiges wird abgebaut

Die Anlagen der BKW werden modernisiert und den Anforderungen des regionalen Wachstums angepasst. Die neu geplanten gasisolierten 132-kV-, 50-kV- und 16-kV-Schaltanlagen (GIS) können auf einem Raum von nur ca. 500 m2 als Innenraumanlagen installiert werden. Deshalb plant die BKW auf dem Areal den Bau eines neuen Gebäudes und den Rückbau ihrer bestehenden Freiluftschaltanlagen auf einer Fläche von mehr als 25.000 m2.

Die Transformatoren, welche derzeit im Freien stehen, werden zum Teil erneuert, aussen entlang der Gebäudewand platziert und seitlich mit Schallschutzwänden versehen. Als Folge können drei Hochspannungstransformatoren und weitere Anlagen entfernt werden.

All diese Massnahmen führen zu einer Verringerung der Lärmemissionen und Entlastung der Landschaft. Im Zuge der Erneuerung installiert die BKW ausserdem zwei neue 50-kV-Erdschlusskompensationseinheiten, weitere Primär- (z. B. Eigenbedarfsversorgung) sowie Sekundärtechnik (z. B. Schutz- und Steuerungsgeräte) und nimmt Leitungsanpassungen vor.

Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis im Sommer 2019. Die BKW tut alles dafür, Störungen während der Bauarbeiten zu vermeiden. Sie modernisiert die Unterstation Bassecourt für 25 Mio. Franken, wobei sich die IWB und die Swissgrid anteilmässig an den Kosten beteiligen.


Der Spatenstich ist getan, nun geht es an die eigentliche Arbeit.

Der Spatenstich ist getan, nun geht es an die eigentliche Arbeit.


Eine Investition von 45 Mio. Franken

Die Erneuerung der Unterstation Bassecourt ist ein Meilenstein. Stetig optimiert und modernisiert die BKW ihr Verteilnetz. Bis in rund vier Jahren werden sich die Investitionen in die Infrastruktur des Hochspannungsnetzes allein im Jura insgesamt auf 45 Mio. belaufen.

Die BKW erneuert nebst der Unterstation Bassecourt die Unterstationen Courrendlin, Reuchenette sowie Tramelan und verlegt die neue 50kV-Kabelleitung zwischen Courrendlin und Moutier unter der A16. Ausserdem baut die BKW im Zuge der Netzoptimierung nach Abschluss der Bauarbeiten in der Unterstation Bassecourt die nahe gelegene Unterstation Boécourt zurück.

 

Artikel von: BKW Energie AG
Bilder: © BKW Energie AG



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