FDP – Zweimal Ja und einmal Nein für die Schweiz

02.10.2016 |  Von  |  News, Politik
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Am Samstag fand in Montreux die Delegiertenversammlung von FDP.Die Liberalen statt. Dabei sprach man sich einmal mehr für den bilateralen Weg aus. Eine entsprechende Resolution wurde von den Delegierten einstimmig verabschiedet.

Des Weiteren akzeptierte die Versammlung – ebenfalls einstimmig – die Unternehmenssteuerreform III, der voreilige Atomausstieg der Grünen wurde dagegen abgelehnt. Schliesslich stellte die FDP Waadt ihre Regierungsräte-Kandidaten für die kantonalen Wahlen im nächsten Jahr vor. Das Ziel ist, die bürgerlichen die Mehrheit im Regierungsrat zurückgewinnen und die FDP weiterhin als stärkste Partei im Kanton zu erhalten. Zu den Ergebnissen der Delegiertenkonferenz erklärte die Partei:

Für den bilateralen Weg

„Der Zugang zum europäischen Binnenmarkt ist für unsere Unternehmen von höchster Wichtigkeit, denn die EU ist unser wichtigster Partner in wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht. Deshalb will die FDP die bilateralen Verträge. Heute nahmen die Delegierten eine Resolution an, die das Bekenntnis der FDP zu den Bilateralen bestätigt.

Der bilaterale Weg trägt den Bedürfnissen unseres Landes Rechnung und bietet massgeschneiderte Lösungen, die sowohl für die Schweiz als auch für die EU vorteilhaft sind. Die FDP wird sich weiter für die bilateralen Verträge und gegen einen EU-Beitritt einsetzen. Beides stärkt den Standort Schweiz und sichert Arbeitsplätze.

Ja zur Unternehmenssteuerreform III

Regierungsrat Pascal Broulis präsentierte den Delegierten die Anliegen der Unternehmenssteuerreform III. Sie ermöglicht dem Wirtschaftsstandort Schweiz, attraktiv für grosse Unternehmen und KMU zu bleiben und trägt den internationalen Normen Rechnung. So können wir zahlreiche Arbeitsplätze in unserem Land sichern und Investitionen in Forschung und Entwicklung garantieren. Ebenfalls bringen diese Unternehmen wichtige Steuereinnahmen für unsere Kantone. Die Delegierten nahmen die Unternehmenssteuerreform III einstimmig an.

Kein chaotischer Atomausstieg

Die Initiative ,Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie‘ fordert ein überhastetes Abschalten der Schweizer Kernkraftwerke. Eine grosse Mehrheit der Delegierten hat diese Vorlage abgelehnt, denn sie fordert, dass drei von fünf Kernkraftwerken ab 2017 ausser Betrieb gesetzt werden. Dies würde unsere Strom-Eigenproduktion schwächen und die Abhängigkeit vom Ausland erhöhen. Damit einhergehend wäre die Versorgungssicherheit nicht mehr gewährleistet. Die FDP will einen voreiligen und chaotischen Atomausstieg verhindern.“

 

Artikel von: FDP.Die Liberalen
Artikelbild: © were1962 – istockphoto.com



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