FDP.Die Liberalen Frauen: Nein zur Atomausstiegs-Initiative

04.10.2016 |  Von  |  News
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Zwei Punkte beherrschten die Präsidentinnenkonferenz der FDP.Die Liberalen Frauen. Die Initiative zum Atomausstieg wurde aufgrund der Kosten, die sie verursachen würde, und der Gefährdung der Schweizer Stromversorgung einstimmig abgelehnt. Und Carmen Walker Späh sagte, dass sie zur Wiederwahl als Präsidentin der FDP.Die Liberalen Frauen Schweiz nicht mehr zur Verfügung stünde.

Deshalb wurde eine Findungskommission für ihre Nachfolge unter Leitung von Petra Studer eingesetzt.

Statt Initiative schrittweiser und geordneter Ausstieg

Die Initiative will eine maximale Laufzeit von 45 Jahren für alle Atomkraftwerke. Bereits im Jahr 2017 müssten drei Kraftwerke vom Netz; im Jahr 2029 würde das letzte Schweizer Atomkraftwerk stillgelegt.

Die Vorlage geht den FDP Frauen entschieden zu weit und würde zu unnötigen Mehrkosten und mangelnder Versorgungssicherheit führen. Dazu kommt, dass gerade letzte Woche das Parlament den Atomausstieg und die Energiestrategie 2050 bestätigt hat.

Die Schweizer Kernkraftwerke sollen geordnet und schrittweise abgeschaltet werden, damit genügend Zeit für den Umbau der Schweizer Stromversorgung bleibt. Dies ist für die FDP Frauen der richtige Weg, weshalb wir die Atomausstieg-Initiative einstimmig ablehnen.

Auf der Suche nach einer neuen Präsidentin

Nach fast sieben Jahren als Präsidentin der FDP. Die Liberalen Frauen Schweiz ist es für Carmen Walker Späh an der Zeit, dass neue Kräfte an das Ruder kommen. Unter ihrer Führung hat die Partei an Profil gewonnen. Die FDP Frauen wurden als treibende Kraft wahrgenommen, die sich für mehr Frauen in Wirtschaft und Politik stark machen und sich unermüdlich für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen.

Die FDP Frauen bedauern den angekündigten Rücktritt sehr. Carmen Walker Späh war für viele liberale Frauen ein Vorbild und ein Ansporn, wie „frau“ mit Familie und Beruf erfolgreich eine politische Karriere einschlagen kann.

Die Generalsekretärin Claudine Esseiva unterstreicht den Verdienst von Walker Späh: „Die FDP Frauen danken ihrer Präsidenten bereits zum heutigen Zeitpunkt sehr für ihre Arbeit zugunsten der Partei und der liberalen Politik. Mit ihrer unkonventionellen und mutigen Art motivierte sie viele Frauen, sich politisch zu engagieren, unbequem zu sein und hartnäckig ihren Weg zu verfolgen.“

 

Artikel von: FDP.Die Liberalen Frauen
Artikelbild: Symbolbild (© igorstevanovic – shutterstock.com)



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1 Kommentar


  1. FDP Frauen sind zu recht für einen geordneten und schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie. Sie sind aber gegen die Initiative, die exakt das fordert. Man frägt sich nun, was genau die Liberalen Frauen denn entschieden haben?

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