Nein zu einem überhasteten Atomausstieg

06.10.2016 |  Von  |  News, Politik
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Eine Initiative über die Parteien CVP, SVP, FDP und BDP hinweg: 140 Parlamentarier bildeten das Komitee „Nein zur Ausstiegsinitiative“. Im Zusammenwirken mit der kantonalen Energiedirektorenkonferenz soll die Ausstiegsinitiative der Grünen, die die vorzeitige Abschaltung aller Schweizer Kernkraftwerke zum Inhalt hat und am 27. November 2016 zur Abstimmung kommt, zum Scheitern gebracht werden.

Entgegen den Behauptungen der Initianten ist eine breite Allianz überzeugt, dass die Initiative einen chaotischen und ungeordneten Atomausstieg fordert. Zudem ist die Sicherstellung der Schweizer Stromversorgung durch die extreme Ausstiegsinitiative der Grünen Partei gefährdet. Auch Bundesrat und Parlament warnen vor einer Annahme.

Nein zur chaotischen Sofortabschaltung: Mit der Initiative müssten bereits 2017 drei der fünf Schweizer Kernkraftwerke abgeschaltet werden. Das ist alles andere als geordnet, sondern gleicht einer Kurzschlusshandlung.

Nein zu weniger Versorgungssicherheit: Mit der überhasteten Initiative steht die Versorgungssicherheit auf dem Spiel. Bereits nächsten Winter würden 15 Prozent des Stroms fehlen, 2029 gar 40 Prozent.

Nein zu mehr Kohlestrom und Auslandsabhängigkeit: Die Initiative führt zu massiv mehr Import von klimaschädigendem Kohlestrom und macht die Schweiz noch abhängiger vom Ausland.

Nein zu Kosten in Milliardenhöhe: Werden die Werke aus politischen Gründen vorzeitig abgeschaltet, drohen Entschädigungsforderungen der Betreiber in Milliardenhöhe. Diese Kosten müssten die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler berappen.

Das breite überparteiliche NEIN-Komitee wird am Dienstagnachmittag, 18. Oktober 2016, mit seinen Argumenten vor die Medien treten.

 

Artikel von: NEIN zur Ausstiegsinitiative
Artikelbild: © Jules_Kitano – istockphoto.com

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