Mangelerscheinungen – Ausgleich ist möglich

07.10.2016 |  Von  |  Gesundheit, News
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Dass Vitamine und Mineralstoffe für unseren Körper wichtig sind, wissen die meisten. Doch im Alltag wird oft nicht auf eine ausreichende Zufuhr geachtet. Die Folgen eines Mangels zeigen sich in vielfältigen Symptomen: Blutarmut, eingerissene Mundwinkel, Müdigkeit, Konzentrations- und Leistungseinschränkungen, sprödes Haar oder brüchige Nägel sind nur einige der üblichen Erscheinungen.

Vitamin- und Mineralstoff- Defiziten kann man vorbeugen. Hier ist eine Übersicht über die wichtigsten Mangelerscheinungen und was sich dagegen tun lässt.

Vitaminmangel – chronische Müdigkeit

Mittlerweile hat der Alltag ein Tempo erreicht, das nur wenig Platz für Ruhe und Entspannung zulässt. Überlastung, Stress und Schlafmangel führen dazu, dass man sich andauernd müde und energielos fühlt. Ganz häufig ist jedoch auch ein Vitaminmangel, insbesondere Vitamin B12, die Ursache für die anhaltende Müdigkeit. Nährstoffmängel werden häufig erst spät erkannt. Gerade in Phasen, in denen der Körper einer Vielzahl an negativen Umwelteinflüssen ausgesetzt ist, reicht die normale Versorgung über Ernährung nicht mehr aus. Hier besteht ein Mehrbedarf, der durch Nahrungsergänzungsmittel gedeckt werden kann.

Vitamin C – oft schneller verbraucht als gedacht

Wenn die Grippewelle wieder anrollt, verlassen sich viele Menschen auf Vitamin C: So stehen von nun an wieder Orangen, Kiwis, aber auch grünes Blattgemüse, Rosenkohl und Paprika auf dem Speiseplan. Dabei wissen viele oftmals nicht um die enorme Empfindlichkeit der Ascorbinsäure, denn bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln mit Vitamin C werden durch Kochen durchschnittlich 30 % zersetzt. Je nach Art und Dauer der Lagerung oder Zubereitung sind sogar Verluste von bis zu 100 % möglich! Um die Vitamin-C-Reserven im Körper wieder aufzustocken, führen sich einige Personen das Vitamin nicht mehr oral zu, sondern lassen es sich direkt infundieren.

Jod, Calcium und Eisen

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Unterversorgung mit Eisen der häufigste Nährstoffmangel weltweit. Doch direkt danach rangiert ein Spurelement, dessen Tragweite oft unterschätzt wird: Jod ist nicht nur an der Bildung lebenswichtiger Wachstumshormone beteiligt, sondern auch für die Gehirnentwicklung und den Knochenaufbau von besonderer Bedeutung. Calcium ist als essentieller Bestandteil für den Aufbau von Knochen und Zähnen wichtig. Daneben gehören Folat, Vitamin B12 und Vitamin D zu den häufigsten Nährstoffdefiziten.



Magnesiummangel – Krämpfe können folgen

Viele Menschen werden durch sie erbarmungslos aus jedem noch seligen Schlaf gerissen: Krämpfe in Fuss, Wade oder Oberschenkel sind verbreitet. Ihre Ursachen können vielfältig sein, in den meisten Fällen liegt jedoch ein Mangel an Magnesium und Natriumchlorid vor. Magnesium stabilisiert nicht nur die Funktionen des Nervensystems, sondern spielt auch eine wichtige Rolle für das reibungslose Funktionieren des kardiovaskulären Systems. Untersuchungen bestätigen ausserdem einen Zusammenhang zwischen einer magnesiumreichen Ernährung und einer höheren Knochendichte, wohingegen Mangelerscheinungen das Osteoporose-Risiko erhöhen können.

 

Artikel von: medicalpress.de / webportalis PR Network GmbH & Co. KG
Artikelbild: © Rebecca_Vale – shutterstock.com



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