Schwedische Aussenministerin auf Arbeitsbesuch in der Schweiz

13.10.2016 |  Von  |  News, Politik
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Schwedens Aussenministerin Margot Wallström hat sich im Rahmen eines Arbeitsbesuchs mit Bundesrat Didier Burkhalter getroffen.

Die Gespräche fanden im Hôtel DuPeyrou in Neuenburg statt. Es ging dabei um die bilateralen Beziehungen sowie die europapolitischen Themen. Ausserdem standen auch die Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Schweden in den internationalen Institutionen sowie Fragen im Zusammenhang mit dem internationalen Tagesgeschehen auf der Agenda.

Beim Empfang von Margot Wallström in Neuenburg hob Didier Burkhalter, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), die guten Beziehungen zwischen Schweden und der Schweiz hervor. Nach einem Gespräch unter vier Augen fand ein Arbeitsessen mit den Delegationen beider Länder statt, an dem verschiedene Themen diskutiert wurden.

Auf bilateraler Ebene betonten beide Delegationen den intensiven wirtschaftlichen Austausch zwischen ihren Ländern: 2015 belief sich das Handelsvolumen auf über 3 Milliarden Franken. Im Bereich der wissenschaftlichen Innovationen arbeiten die Forschungsinstitute beider Länder insbesondere im Rahmen der EU-Forschungsprogramme (Horizon 2020) zusammen.

Von besonderer Bedeutung sind dabei die zwei EU-Forschungsprojekte zu künftigen und neu entstehenden Technologien (FET Flagships), das „Human Brain Project“ unter der Leitung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) und das von der Technischen Hochschule Chalmers in Göteborg initiierte Projekt „Graphene“.

Didier Burkhalter und Margot Wallström, deren Land 1995 der EU beitrat, unterhielten sich auch über europapolitische Fragen. In diesem Zusammenhang informierte der Vorsteher des EDA seinen Gast über die jüngsten Entwicklungen bei der Umsetzung des neuen Verfassungsartikels zur Zuwanderung.

Im multilateralen Bereich hoben der Bundesrat und die schwedische Aussenministerin die gute Zusammenarbeit innerhalb der internationalen Institutionen hervor. Bundesrat Burkhalter erinnerte bei dieser Gelegenheit daran, dass Schweden und die Schweiz dieselben Prioritäten setzten im Rahmen der Vereinten Nationen (nachhaltige Entwicklung, humanitäre Massnahmen, Friedensförderung und Abrüstung, Einhaltung des Völkerrechts und Stärkung der Menschenrechte, Transparenz und Rechenschaftspflicht der Organisation, Verwaltung der UNO).

Schweden wurde im vergangenen Juni für die Periode 2017–2018 als nicht-ständiges Mitglied in den UNO-Sicherheitsrat gewählt.

Bundesrat Burkhalter und Aussenministerin Wallström sprachen zudem verschiedene Themen des internationalen Geschehens an. Sie befassten sich vor allem mit der Situation in der Ukraine und in Syrien sowie mit der Terrorismusbekämpfung.

 

Artikel von: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
Artikelbild: © Janwikifoto, Wikimedia, CC BY-SA 3.0



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