Staatsanwaltschaft zieht nach Analyse der Urteilsbegründung das Urteil nicht weiter

Täglich auf dem Laufenden mit dem polizei.news Newsletter!

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug akzeptiert das vom Zuger Strafgericht gefällte Urteil im Fall eines jungen Mannes, der im September 2015 von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen und verletzt worden war und sich später das Leben nahm.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat sich nach Analyse der Urteilsbegründung entschieden, das Urteil nicht weiterzuziehen und den Entscheid des Gerichts zu akzeptieren.

Für die Jugendanwaltschaft ist zentral, dass dem Grundgedanken des Jugendstrafrechts mit dem Urteil Rechnung getragen wurde. Die Jugendlichen sollen sich im Rahmen der gesprochenen Massnahmen während mehreren Jahren mit ihrem Verhalten und den Folgen ihrer Tat auseinandersetzen. Von daher sind die ausgesprochenen jugendstrafrechtlichen Schutzmassnahmen und die Begleitung für die persönliche Entwicklung der jugendlichen Täter zentral und wichtiger als die eigentliche Freiheitsstrafe.

 

Meldung von: Zuger Strafverfolgungsbehörden
Artikelbild: Symbolbild  © sergign – shutterstock.com



Täglich auf dem Laufenden mit dem polizei.news Newsletter!

Ihr Kommentar zu:

Staatsanwaltschaft zieht nach Analyse der Urteilsbegründung das Urteil nicht weiter

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.