Grenzüberschreitende Hilfe bei Strommangellage – Arbeitsgruppe tagte

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Am Dienstag (18.10.2016) hat in der Stadt Schaffhausen die dritte Sitzung der internationalen Arbeitsgruppe „Strommangellage“ stattgefunden. Daran haben Angehörige von Bevölkerungsschutz und Armee aus den Ostschweizer Kantonen, aus den angrenzenden Landkreisen Baden-Württembergs sowie aus dem österreichischen Bundesland Tirol teilgenommen.

Ziel dieser Tagung ist ein Ausbau der grenzüberschreitenden zivil-militärischen Zusammenarbeit bei der Bewältigung einer Strommangellage.

Katastrophenübungen der letzten Jahre machten deutlich, dass die grenzüberschreitende Hilfe ein  Mittel darstellt, um die im Ereignisfall herrschenden Defizite rasch ausgleichen und eine zielgerichtete Hilfe leisten zu können.

Ebenso wurde deutlich, dass in Grenzregionen der Rückgriff auf Leistungen von (ausländischen) Armeen durchaus realistisch ist, da diese zum Teil über Material, Know-how oder Kräfte verfügen, die innerstaatlich nicht rasch genug bereitgestellt werden können. In der Folge wurden drei Arbeitsgruppen (AGs) zu den Themenbereichen „Tierseuchen“, „Strukturen“ und „Strommangellage“ gebildet.

In Bezug auf die Strommangellage und deren Auswirkungen auf die Bevölkerung wurde – im Falle, dass die eigenen Kräfte zur Bewältigung der Notlage nicht ausreichen – in einem ersten Schritt der konkrete Bedarf an entsprechenden Hilfeleistungen ermittelt (was brauche ich?).

In einem zweiten Schritt wurden die Leistungen identifiziert, bei denen voraussichtlich nicht genügend eigene Mittel/Möglichkeiten der zuständigen Behörden zur Verfügung stehen oder die rasch knapp werden dürften (was fehlt mir?). Schliesslich wurde in einem dritten Schritt geklärt, wo und auf welchen Wegen diese zusätzlich benötigten Leistungen an den Einsatzort gebracht werden können (wo/wie bekomme ich es?).

Ziel der Arbeitsgruppe ist es nicht, konkrete Problemlösungen zu formulieren. Vielmehr können Hilfesuchenden Wege aufgezeigt werden, wie sie internationale Unterstützung zur Bewältigung einer Strommangellage finden können.

 

Artikel von: Schaffhauser Polizei
Artikelbild: Schaffhauser Polizei



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