Klimaveränderung gestattet keine standortfremde Baumbesiedelung

19.10.2016 |  Von  |  Natur, News
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Vor allem standortfremde Baumarten fallen der Klimaveränderung zum Opfer. Die Fichte, die in der Schweiz aufgrund ihres schnellen Wuchses grossflächig im Mittelland angesiedelt wurde, wird bald wieder nur im Gebirge anzutreffen sein.

Aus diesem Grund macht es keinen Sinn, sich erneut über die Ansiedlung standortfremder Bäume Gedanken zu machen.

Diesen Entwicklungen widmet sich der Schwerpunkt des aktuellen Pro Natura Magazins.

Auch ein Thema im Pro Natura Magazin 5/16:

Fukushima heute

50 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser müssen täglich neu gelagert werden. Dazu sind schon über 1.000 riesige Tanks gebaut worden. Millionen von Säcken mit radioaktiv verseuchter Erde werden planlos aufgestapelt. Viele Gebiete werden auf absehbare Zeit unbewohnbar bleiben. In andere Gebiete, die wieder zur Besiedlung freigegeben wurden, wagen sich die einstigen Bewohner nicht zurück.

8.000 Arbeiter versuchen seit 5 Jahren, die Schäden des GAU in Fukushima zu beseitigen. Laut dem Plan der Regierung werden dazu noch weitere 40 Jahre benötigt. Doch wie das Hauptproblem – die Bergung der geschmolzenen Reaktorkerne – behoben werden soll, weiss noch niemand.

Während rechtsbürgerliche Politiker die Zustände in Fukushima gerne verharmlosen, hat sich das Pro Natura Magazin im Vorfeld der Atomausstiegsinitiative mit einer japanischen Aktivistin über das tatsächliche Ausmass des Desasters unterhalten.

 

Artikel von: Pro Natura
Artikelbild: © Besjunior – shutterstock.com



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