Neuenberg: Familienvater steht wegen Drohung vor Gericht

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Ein Mann soll den Vergewaltiger seiner Tochter geschlagen und bedroht haben.

Nun steht er in La Chaux-de-Fonds vor Gericht.

Derzeit muss sich ein Familienvater aus dem Kanton Neuenburg vor dem Gericht in La Chaux-de-Fonds verantworten, da er den mutmasslichen Vergewaltiger seiner  seiner 14-jährigen Tochter geschlagen und bedroht haben soll. Er riskiert eine Geldstrafe von bis zu 120 Tagessätzen.

„Ich habe nur mein Kind verteidigt“, sagte der Familienvater entrüstet zu den Zeitungen „L’Express“ und „L’Impartial“. „Meine Tochter wurde unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und nackt gefilmt. Der Typ, der ihr das angetan hat, hat damit später auch noch angegeben.“ Sie leide seither unter psychischen Problemen und lebe in einer Klinik. Ausserdem musste sie das bei der Vergewaltigung gezeugte Kind abtreiben.

„Jeder Vater hätte dasselbe getan“

Vor sechs Monaten habe der mutmassliche Täter die begangene Tat gestanden, berichten die Gazetten. Verurteilt wurde er jedoch noch nicht. Vor Gericht bestritt der Vater, den jungen Mann geschlagen zu haben. „Ich habe lediglich meine Faust an seine Wange gehalten und ihm gesagt, dass ich ihn kastrieren würde, falls er nochmals etwas Ähnliches tue.“

Laut seinem Anwalt handelt es sich um „eine natürliche Reaktion“: „Jeder Vater hätte dasselbe getan.“ Der Beschuldigte hat kein Verständnis dafür, dass nun er auf der Anklagebank sitzt. „Zwei von drei Vergewaltigern sind auf freiem Fuss. Und Ich musste innerhalb von fünf Wochen zwei Hausdurchsuchungen über mich ergehen lassen.“

Der Vater ist aber kein unbeschriebenes Blatt. Er wird von der Lehrerin seines zwölfjährigen Sohns beschuldigt, ihr wegen einer Bemerkung im Zeugnis mit Waffengewalt gedroht zu haben. Der Mann bestreitet auch das vehement.

 

Meldung von: Kantonspolizei Neuenburg
Artikelbild: Symbolbild © Lisa S. – shutterstock.com

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1 Kommentar


  1. Ja….was soll man dazu sagen. Die Täter sind auf freiem Fuss und lachen sich krank über unsere Kuscheljustiz. Die Tochter in Behandlung und ein Lebenslang geprägt. Der Vater wird angeklagt und im schlimmsten Fall ins Gefängnis gesteckt.
    Wiedermal einen Freibrief für geht hin und vergewaltigt weiter die Schweiz braucht euch.
    Warten wir mal ab bis aus der Laschheit unserer Richter Selbstjustiz der Opfer und deren gepeinigten folgt.
    Die Schweiz schafft sich ab 2.0 steht vor der Grenze.

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