Energiestrategie 2050 – darum darf sie nicht kommen!

28.11.2016 |  Von  |  News
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Nach wie vor ist die beschlossene Energiestrategie 2050 umstritten. Die Schweizerische Volkspartei (SVP) hat mittlerweile die Initiative für ein Referendum ergriffen, mit dem die beschlossenen Massnahmen gestoppt werden sollen.

Der Initiative haben sich eine Reihe weiterer Organisationen im Rahmen des „Überparteilichen Komitees gegen das Energiegesetz“ angeschlossen. SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo unterstützt das Überparteiliche Komitee und begründet ihre Ablehnung der Energiestrategie 2050. Sie argumentiert dabei wie folgt:

Massiver Eingriff in Freiheit und Lebensgestaltung

„Heute stammt mehr als ein Drittel der Stromproduktion in der Schweiz von Atomkraftwerken. Mit der Energiestrategie 2050 will der Staat unseren Energieverbrauch so stark verteuern und über Verbote einschränken, dass man auf diese Kraftwerke verzichten kann. Dabei nimmt er sich die Freiheit aus, massiv in unser tägliches Leben einzugreifen und uns vorzuschreiben, wie wir zu leben und zu wirtschaften haben.

Die Energiestrategie 2050 nimmt uns nicht nur die Freiheit, selbst zu entscheiden wie wir leben. Sie schmälert auch unsere Lebensqualität und unseren Wohlstand und gefährdet unsere Arbeitsplätze. Ausserdem wird sie uns alle sehr viel Geld kosten. Der Bund schätzt die Kosten der Energiestrategie auf rund 200 Milliarden Franken. Diese Summe haben wir Bürger und unsere Wirtschaft zu berappen!

Mehrkosten belasten Verbraucher und Wirtschaft

So müssen wir mit einer Verdoppelung des Preises für Heizöl rechnen. Wir müssen 26 Rappen mehr pro Liter Benzin bezahlen. Dazu kommen die massiven Preisaufschläge auf Strom und auf alle in der Schweiz hergestellten und transportierten Produkte! Die Energiestrategie 2050 kostet jeden vierköpfigen Haushalt 3’200 Franken – pro Jahr! Geld, das im Alltag fehlt, zum Beispiel für Ferien!

Grössere internationale Firmen werden das Land verlassen. Zahlen werden die Zeche einmal mehr kleine und mittlere Unternehmen, die nicht ausweichen können. Diese Mehrkosten werden den Detailhandel, den Bau, den Tourismus und das Gewerbe treffen. Und genau das will ja die Energiestrategie: Den Energieverbrauch unattraktiv machen und ihn senken. Exporte werden verteuert und der sowieso schon mit hohen Kosten belastete Werkplatz Schweiz wird mit neuen Abgaben zusätzlich geschwächt.

Sicherheit der Stromversorgung gefährdet

Ausserdem nimmt die Sicherheit der Stromversorgung ab. Das Bundesamt für Energie rechnet für einen schweizweiten Stromunterbruch (,Blackout‘) mit Kosten von 3 bis 7 Milliarden Franken pro Tag! Die wetterabhängigen Einspeisungen von Windkraft- und Solarstromproduktionen belasten das Stromnetz stark und erhöhen diese Risiken noch. Der Zwang zu Gebäudesanierungen bringt zwar kurzfristig Mehraufträge für die Bauwirtschaft. In der Folge werden jedoch Bau- und Mietkosten nochmals massiv verteuert.“

 

Artikel von: Überparteiliches Komitee gegen das Energiegesetz
Artikelbild: © Castleski – shutterstock.com

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