Bern, Genf und Zürich: Über 400 beteiligten sich am Flashmob für verfolgte Christen

10.12.2016 |  Von  |  Gesellschaft, News
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Bern, Genf und Zürich: Über 400 beteiligten sich am Flashmob für verfolgte Christen
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Zwischen 15 und 18 Uhr gingen über 400 Teilnehmende in Bern, Genf und Zürich auf die Strasse. Unter anderem wurden die Passanten durch einen Flashmob überrascht, mit dem Protagonisten, schwarz gekleidet und mit weissen Masken ausgerüstet, Glaubensunterdrückten ein „Gesicht“ verliehen.

Auf die Strasse gingen die Teilnehmenden der Aktion, weil sich die Verfolgungssituation von Christen in den vergangenen Jahren in einigen Ländern wesentlich verschärft hat. Mittlerweile zeigt sich, dass Christen, die fliehen, in Flüchtlingszentren von Aufnahmeländern oft Anfeindungen wegen ihres Glaubens ausgesetzt sind.

Passanten beeindruckt

Im Rummel der Vorweihnachtszeit zeigten sich in allen Städten viele der Passanten sichtlich bewegt. Die Anteilnahme und Betroffenheit war beträchtlich. Die ungerechte Behandlung der vorfolgten Christen bis hin zur Vertreibung aus ihren Heimatländern lässt viele Menschen nicht kalt. OK-Präsident Patrick Schäfer ist mit der Aktion zufrieden: „Mitten in der Hektik der Adventszeit bildeten unsere Kundgebungen einen grossen Kontrast. Viele hielten inne, schauten beim Flashmob zu und beobachteten die unterschiedlichen Aktionen.“
Auch die Informationsbroschüren wurden rege mitgenommen.



„Die Solidarität mit den verfolgen Christen ist wichtig, ebenso das öffentliche Hinweisen auf die groben Menschenrechtsverletzungen, welche diese Menschen erdulden müssen.“

Aktion wächst

Die jährlich stattfindende Solidaritätsaktion „Verfolgung.jetzt„, wurde in diesem Jahr zum vierten Mal durchgeführt. 2013 beteiligten sich 70 Personen, am ersten Aktionstag in Zürich. 2014 erschienen 400 Teilnehmende, bei der zweiten Ausgabe in Bern. 2015 wurde der dritte Aktionstag in drei Städten durchgeführt: in Bern, Genf und Zürich gingen 500 Personen auf die Strasse.

Nicht nur die Anzahl der Teilnehmenden ist gewachsen sondern auch die Anzahl beteiligter Werke. Das OK setzt sich heute aus vier Organisationen zusammen (in alphabetischer Reihenfolge): „AVC Schweiz“, „Fingerprint“, „HMK Hilfe für Mensch und Kirche“ und „Open Doors“. Partner sind zudem „livenet.ch„, das „Netzwerk Bärn“ sowie die „Schweizerische Evangelische Allianz SEA“. Dachorganisation ist die „Arbeitsgemeinschaft Religionsfreiheit AGR“, der SEA.



 

Quelle: Open Doors
Bilderquelle: Open Doors



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