Zürich: Wenn Spuren im Schnee zum Verhängnis werden

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Mehrere Delinquenten hatten am Wochenende wenig Erfolg. Sie wurden durch aufmerksame Personen bei ihren Straftaten beobachtet und durch die Stadtpolizei Zürich umgehend verhaftet.

Ein Mann konnte dank verräterischen Spuren im Neuschnee durch die Stadtpolizei Zürich überführt werden.

Am Samstagmorgen, 14. Januar 2017, kurz vor 10.00 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass vor der Post Albisrieden im Kreis 9 ein aggressiver Dieb zurückgehalten werde. Fahnder der Stadtpolizei Zürich konnten den Mann kurz darauf verhaften, obwohl er sich auch ihnen gegenüber aggressiv verhielt und sich gegen die Verhaftung zur Wehr setzte. Der Verhaftete, ein 45-jähriger Algerier, hatte zuvor einer Frau das Portemonnaie gestohlen. Deren Freund, ein 29-jähriger Italiener, hatte den Diebstahl jedoch sofort bemerkt und konnte den Täter kurz darauf stellen. Der Verhaftete hielt sich illegal in Zürich auf. Bei einer ersten Befragung zeigte er sich nicht geständig. Er wurde der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt.

Am späten Samstagabend kurz vor 23.00 Uhr wurde eine Polizeipatrouille vor einer Bar an der Niederdorfstrasse von einer Barbesucherin angesprochen, die soeben einen Mann dabei erwischt hatte, wie er aus diversen Jacken Wertsachen zu entwenden versuchte. Ein weiterer Zeuge in der Bar machte eine ähnliche Beobachtung. Die Polizisten konnten den Mann, einen 17-jährigen Algerier, kurz darauf aufgrund der guten Beschreibung einer Personenkontrolle unterziehen und verhaften. Er hatte verdächtige Gegenstände auf sich. Er wurde polizeilich zum Sachverhalt befragt, war jedoch nicht geständig.

Zwei jugendlichen Straftätern wurde hingegen der Neuschnee zum Verhängnis. Kurz nach 01.00 Uhr am frühen Sonntagmorgen, 15. Januar 2017, meldete ein Passant, dass Jugendliche an der Mühlebachstrasse im Kreis 8 randalierten und Sprayereien anbrächten. Als die Polizeipatrouille der Stadtpolizei Zürich vor Ort eintraf, entdeckte sie frische Sprayereien sowie Fussspuren im Schnee. Diese führten zu einer nahe gelegenen Liegenschaft. Dort wurde ihnen durch einen Jugendlichen, ein 17-jähriger Schweizer, die Tür geöffnet. Die Ermittlungen vor Ort ergaben, dass es sich bei dem Jungen, der die Tür geöffnet hatte, um den mutmasslichen Täter handeln musste, weshalb er verhaftet wurde. Er zeigte sich in einer ersten polizeilichen Befragung geständig. Aufgrund weiterer Ermittlungen wurde ein Komplize, ebenfalls ein 17-jähriger Schweizer, eruiert. Auch er zeigte sich geständig.

Ebenfalls sehr ungeschickt stellte sich ein weiterer Delinquent an. Dieser schlug gegen 02.30 Uhr, ebenfalls am frühen Sonntagmorgen, eine Fensterscheibe eines Fahrzeugs am Hirschengraben im Kreis 1 ein. Dummerweise für ihn fiel er durch sein Verhalten schon vorher einem Passanten auf. Als dieser dann einen Schlag sowie einen Autoalarm hörte, avisierte er die Polizei. Als die Stadtpolizei Zürich am Tatort eintraf, konnte sie den mutmasslichen Täter, ein 20-jähriger Schweizer, auf einem Parkplatz in unmittelbarer Nähe antreffen und verhaften. Der mittlerweile eingetroffene Besitzer des beschädigten Autos stellte zudem noch fest, dass ihm Mobiltelefon und Handy gestohlen worden waren. Die Suche nach dem Deliktsgut war jedoch schnell beendet: Es wurde im Kofferraum des verhafteten Mannes gefunden. In einer ersten polizeilichen Befragung zeigte sich der Mann geständig. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eröffnet.

 

Quelle: Stadtpolizei Zürich
Artikelbild: Symbolbild © Nataliya Hora – shutterstock.com



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