Amok-Rentner von Biel BE nach drei Wochen Hungerstreik ins Spital eingeliefert

10.02.2017 |  Von  |  Bern, Gewalt, Polizeinews, Schweiz
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Peter Hans Kneubühl wurde als Amok-Rentner von Biel BE landesweit bekannt. Er leistete mit Schüssen Widerstand gegen die Zwangsräumung seines Elternhauses. Seit Wochen befindet er sich im Hungerstreik, um eine Verlegung ins Regionalgefängnis Thun zu erzwingen.  

Am Mittwochabend wurde der verwahrte Häftling wegen Problemen mit dem Herz in die Bewachungsstation Inselspital Bern eingeliefert – wenige Tage, nachdem er die Öffentlichkeit über seinen Hungerstreik informierte.

„Er ist noch immer im Hungerstreik. Sein Wille ist ungebrochen“, so Johannes Zweifel, der Kneubühl regelmässig besucht. „Er macht einen guten Eindruck, hat sogar gesagt, es gehe ihm besser.“ Dennoch sei Kneubühl mager und bleich. Der Zustand des Häftlings wird überwacht.

Am 19. Januar ist Peter Hans Kneubühl in den Hungerstreik getreten. Dies teilte er Anfang Februar der Öffentlichkeit in einem Brief mit. „Es ist ein Hungerstreik bis zum Tod.“

Sein Ziel ist es, eine Versetzung zurück ins Regionalgefängnis in Thun BE zu erreichen. Wie der Rentner schreibt, sei er „mit Polizeigewalt“ von Thun in die Justizvollzugsanstalt Thorberg BE verlegt worden.

Kneubühl geriet im Jahr 2010 als Amok-Rentner in die Schlagzeilen. Er hatte sich in seinem Elternhaus in Biel verschanzt, einen Polizisten durch einen Kopfschuss schwer verwundet und war anschliessend tagelang auf der Flucht.

Grund für den Polizeieinsatz und das Kneubühls Ausrasten war die Zwangsräumung und Zwangsversteigerung seines Elternhauses.

 

Quelle: Übernommen von Blick.ch und bearbeitet von belmedia Redaktion
Artikelbild: piotr_pabijan – shutterstock.com



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