Wie McDonald’s versucht, mit Mythen und Gerüchten aufzuräumen

05.05.2017 |  Von  |  Konsum, News
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Millionen Falschnachrichten kursieren im Internet. Die Bundesregierung will aus Angst vor Hackerangriffen und Fake-News im Bundestagswahlkampf ein Abwehrzentrum gegen Desinformation einrichten.

Google will Trolle mithilfe einer Software bekämpfen, die automatisiert Hasskommentare erkennen soll. Facebook will Falschnachrichten per Algorithmus aussortieren, obwohl die Automatisierung der Nachrichtenlese zum Anschwellen solcher Fake-News geführt hat. Und McDonald’s hat sich dem Kampf gegen Fake-News verschrieben.

Die Fast-Food-Kette verspricht im Rahmen ihrer „Qualitätskampagne“ „Die Wahrheit über McDonald’s“ mit Mythen und Gerüchten über ihre eigenen Produkte aufzuräumen. Auf grossflächigen Plakaten wirbt das Unternehmen mit Sprüchen wie „Küssen macht schwanger“ oder „Selbstbefriedigung macht blind“, garniert mit der Losung: „Glaub nicht alles, was man dir erzählt.“

Auf ihrer Seite schreibt die Fast-Food-Kette: „‚Im Filet-o-Fish ist gar kein Fisch‘, sagen die einen. ‚Eure Pommes sind aus Holz und Sägespänen‘, behaupten andere. Es gibt unzählige Mythen und Gerüchte über die Qualität bei McDonald’s. Wahr ist: Wir haben nichts zu verbergen, und es gibt nichts, was unsere Gäste nicht wissen dürfen. Hier sprechen wir über Qualität bei McDonald’s. Fakten statt Märchen. Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Versprochen!“

Das klingt wie Orwells Neusprech.

 

Quelle: Werbewoche
Artikelbild: © Bikeworldtravel – shutterstock.com



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