Zürich Flughafen: Sechs Zöllner aus Afghanistan werden geschult

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Im Rahmen eines einwöchigen Workshops werden sechs Zöllner aus Afghanistan von der Zollstelle Zürich Flughafen in der Bekämpfung des Schmuggels von verbotenen und gefährlichen Gütern geschult.

Organisiert vom United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) und der Weltzoll-organisation (WCO) lernen sechs Mitglieder einer afghanischen Luftfracht-Kontrolleinheit die risikogerechte Beurteilung von Luftfracht-Papieren und das zielgerichtete Vorgehen bei der Kontrolle von Luftfracht-Sendungen.

Ausgebildet werden sie von Schweizer Experten der Zollstelle Zürich Flughafen in Zusammenarbeit mit Trainern der Border Force United Kingdom und der WCO.

Im Workshop wird praxisorientiert die Identifikation von risikobehafteten Sendungen geübt. Bei den Kontrollen der Flugzeuge und der Frachtsendungen werden Planung, Vorbereitung und die zielgerichtete, effiziente Durchführung geschult. Der praktische Know-how-Transfer trägt auch zur Erhöhung der Sicherheit der internationalen Lieferkette bei.

Afghanistan ist einer der grössten Opium-Produzenten der Welt. Das daraus produzierte Heroin gelangt in die illegalen Märkte in Europa. Als Gastgeber des Trainings leistet die Eidgenössische Zollverwaltung einen Beitrag zur Bekämpfung des internationalen Drogenhandels und der organisierten Kriminalität.

 

Quelle: Zollinspektorat Zürich Flughafen
Artikelbild: Lunghammer – shutterstock.com

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