Kanton Aargau: Schweizer drohte Behörden unter dem Namen Christian Kast

13.06.2017 |  Von  |  Aargau, Polizeinews, Schweiz
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Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg hat gegen Unbekannt ein Verfahren eröffnet wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte und wegen falscher Anschuldigung.

Eine unbekannte Täterschaft hatte am Sonntag Drohmails mit explizitem Inhalt an Aargauer Behörden verschickt und sich dabei als Christian Kast ausgegeben.

Am Sonntag, 11. Juni, gingen bei der Gemeindekanzlei Sisseln sowie bei einer anderen Behörde im Kanton Aargau Mails mit expliziten Drohungen gegen Behörden und Beamte, unter anderem gegen die KESB, ein. „Unterzeichnet“ waren die Mails mit dem Namen „Christian Kast“.

Am späteren Nachmittag wurde der Tatverdächtige an seinem Wohnort von der Kantonspolizei Aargau vorübergehend festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg eröffnete in der Folge gegen den 48-jährigen Schweizer von Amtes wegen eine Strafuntersuchung wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte.

Intensive Ermittlungen am Laufen

Die Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau haben inzwischen gezeigt, dass nicht Christian Kast, sondern eine unbekannte Täterschaft die Drohmails verschickt hatte. Ebenso hatte eine Drittperson die Drohungen auf SVP-Nationalrat Andreas Glarners Facebook-Account gepostet.

Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg hat heute von Amtes wegen gegen Unbekannt ein Verfahren wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie zusätzlich wegen falscher Anschuldigung eröffnet. Intensive Ermittlungen sind am Laufen.

Christian Kast hatte in den vergangenen Wochen in Zusammenhang mit seiner Kritik an der KESB und einer Reportage des Schweizer Radio und Fernsehens mediale Bekanntheit erlangt.

 

Quelle: Kanton Aargau, Oberstaatsanwaltschaft
Artikelbild: Christian Kast © Facebookseite Christian Kast

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