Rentnerin wird Opfer von „Betrüger“ – Polizei mahnt zu Vorsicht

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In Langendorf ist am vergangenen Mittwoch eine Rentnerin Opfer eines Enkeltrick-Betrugs geworden. Sie übergab einem unbekannten Mann mehrere 10‘000 Franken.

Die Polizei warnt einmal mehr vor dieser Art Betrug.

Am Mittwoch, 14. Juni 2017, wurde eine Rentnerin aus Langendorf Opfer eines Enkeltrickbetrügers. Sie wurde von einer unbekannten Frau telefonisch kontaktiert, die sich als Nichte ausgab und in Geldnot sei. Im weiteren Verlauf hob das spätere Opfer bei ihrer Bank mehrere 10‘000 Franken ab und übergab diesen Betrag, wie mit der „Nichte“ vereinbart, an ihrem Wohndomizil einem ihr unbekannten Mann.

Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen

Durch geschickte Gesprächsführung versuchen „Enkeltrickbetrüger“ immer wieder, ältere Menschen zur Herausgabe eines hohen Geldbetrages zu überreden. Die Kantonspolizei Solothurn mahnt einmal mehr zu erhöhter Vorsicht und rät:

· Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die sich am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben und die Sie nicht eindeutig als solche erkennen.
· Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen bekannt.
· Nehmen Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen umgehend Rücksprache mit Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen.
· Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
· Informieren Sie über sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt (Tel. 112 oder 117).

Weitere Informationen zum Thema „Enkeltrick“ sind unter www.polizei.so.ch oder direkt unter www.skppsc.ch erhältlich. Ebenfalls nützliche Tipps bietet die Broschüre „Sicherheit im Alter“, welche auf jedem Polizeiposten erhältlich ist.

 

Quelle: Kapo Solothurn
Artikeltitelbild: Symbolbild © De Visu – shutterstock.com



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2 Kommentare


  1. Roland Rawyler

    Seit Jahrzehnten reden sich Polizei und Prävention das Maul fusslig, der Enkeltrick wird auch noch weitere Jahrzehnte funktionieren, da die Dummheit niemals ausgerottet wird !

  2. All diese Warnungen im Internet ist ok. Da aber viele Ältere Leute kein Internet besitzen, können sie es nicht wissen.
    Mein Vorschlag, wieso kann nicht die Polizei Meldung über Schweizer Fernsehen, in den frühen Abendstunden oder vor den Nachrichten eine Meldung durchgeben.Da die meisten Schweizer um diese Zeit SFR schauen

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