Tierische Knallerei am 1. August: Heimtiere mit diesen Massnahmen schützen!

25.07.2017 |  Von  |  News, Tierwelt
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Während wir Menschen uns des Nationalfeiertages erfreuen und diesen mit lautem Geknalle und Gepfeife feiern, leiden viele unserer Heimtiere unter schrecklicher Angst.

Hunde, die blind vor Angst verunfallen oder Katzen, die sich in engen Verstecken verkriechen, aus denen sie sich nicht mehr befreien können: aufgrund der enormen Menge Feuerwerk am Nationalfeiertag sind dies längst keine Einzelfälle mehr.

Sie können ihre Tiere ganz einfach unterstützen und ein paar Vorsorgemassnahmen treffen.

Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz hat für Tierhalter ein paar Tipps zusammengestellt:

Schreckhafte Hunde während des ganzen Tages vorsorglich an die Leine nehmen: Die ersten Raketenknaller beginnen bereits am Morgen oder sogar am Vortag. So verhindern Sie, dass Ihr Hund erschrickt und davonläuft.

Für extreme Fälle beim Tierarzt ein Beruhigungsmittel besorgen oder pflanzliche Mittel anwenden: Niemals Medikamente ohne vorgängige Absprache mit dem Tierarzt verabreichen!

Ohrstöpsel sind für Haustiere tabu: Diese führen zu Verletzungen, denn Tiere haben andere Gehörgänge als Menschen.

Hunde und Katzen kennzeichnen für den Fall, dass sie davonlaufen: Ein Mikrochip ist bei Hunden Pflicht. Dieser empfiehlt sich auch für Katzen, zudem eignet sich ein Halsband mit Namensschild als äusseres Kennzeichen.

Geräuschkulisse schaffen: Fenster und Läden schliessen und eine gewohnte Geräuschkulisse im Haus herstellen – Radio und TV dürfen jetzt ruhig mal etwas lauter sein, die 1. August-Raketen sind es auch.


Tiere verstehen nicht, warum es plötzlich knallt und pfeift.

Tiere verstehen nicht, warum es plötzlich knallt und pfeift.


Katzen neigen dazu, sich bei Angst zu verkriechen.

Katzen neigen dazu, sich bei Angst zu verkriechen.


 Damit der Besitzer von entlaufenen Hunden schnell ermittelt werden kann, lohnt es sich, eine Marke mit Telefonnummer am Halsband zu befestigen.

Damit der Besitzer von entlaufenen Hunden schnell ermittelt werden kann, lohnt es sich, eine Marke mit Telefonnummer am Halsband zu befestigen.


Büsi wenn möglich am 1. August nicht ins Freie lassen.

Büsi wenn möglich am 1. August nicht ins Freie lassen.


 

Quelle: Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz
Bildquelle: Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz



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