Street Parade 2017: Zwischenbilanz aus polizeilicher Sicht

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Um 14.00 Uhr starteten an der 26. Street Parade 25 Love Mobiles auf die Route rund um das Zürcher Seebecken. Die Parade dauert im Moment noch an und die letzten Fahrzeuge sind unterwegs zum Mythenquai.

Die Polizei zieht eine erste Bilanz.

In der Nacht auf Samstag, 12. August 2017, waren keine besonderen Vorkommnisse im Zusammenhang mit der anstehenden Street Parade zu verzeichnen. Die Stadt- und Kantonspolizei Zürich gewährleisteten die Sicherheit der Veranstaltung in enger Zusammenarbeit.

Am Vormittag verhaftete eine Patrouille beim Hauptbahnhof drei Italiener die knapp 200 gefälschte 50-Euro Noten mit sich führten.

Am frühen Nachmittag kam es zu zahlreichen Meldungen über Diebe, die ihren Opfern sichtbare Schmuckstücke entrissen und teilweise Reizstoff einsetzten. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungen konnten mehrere Tatverdächtige festgenommen werden. Auch während der folgenden Stunden kam es immer wieder zu derartigen Entreissediebstählen. Die Polizei konnte im Laufe des Nachmittags insgesamt 42 mutmassliche Täter nach Diebstahls- und Raubdelikten verhaften. Ausserdem nahmen Fahnder vor und während der Parade 26 tatverdächtige Betäubungsmittelhändler fest.

Bis 21 Uhr wurden total 92 Personen verhaftet. Neben den erwähnten Verhaftungen wegen Entreissediebstählen und Betäubungsmittelhandels wurden 7 Personen wegen Falschgelds, 4 wegen Sachbeschädigung, 5 wegen Verstössen gegen die Ausländergesetzgebung, 4 wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, 2 wegen Taschendiebstahls sowie je eine Person wegen Hinderung einer Amtshandlung und Körperverletzung festgenommen.

Bis zur Stunde mussten 10 Personen nach übermässigem Alkohol- und/oder Drogenkonsum wegen Fremdgefährdung in Gewahrsam genommen und in der Zürcher Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle (ZAB) eingeliefert werden.

Detektive der Verwaltungsabteilung mussten diverse Verzeigungen wegen illegalen Getränke- Essens- und Warenverkäufen aussprechen.

 

Quelle: Stadtpolizei Zürich
Bildquelle: Stadtpolizei Zürich



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