Stadt Zürich: Schüsse in Moschee und Bluttat – nach Suizid Verfahren eingestellt

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Nachdem sich der Urheber der Schussabgabe vom 19. Dezember 2016 im Somalisch Islamischen Zentrum in Zürich und Tatverdächtiger eines Tötungsdelikts in Zürich-Schwamendingen am 19. Dezember 2016 das Leben nahm, hat die Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte das Strafverfahren am 27. September 2017 eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte hat das Verfahren gegen den Urheber der Schüsse im Somalisch Islamischen Kulturzentrum in Zürich und Tatverdächtigen eines Tötungsdeliktes eingestellt.

Dem Beschuldigten wurde vorgeworfen, einen Bekannten am Wochenende des 17./18. Dezember 2016 auf einem Spielplatz in Zürich-Schwamendingen erstochen und am späten Nachmittag des 19. Dezember 2016 im Gebetsraum des Kulturzentrums mehrere Schüsse auf Besucher abgegeben und dabei drei Personen schwer verletzt zu haben. Nach der Schussabgabe flüchtete der Beschuldigte und nahm sich kurze Zeit später das Leben.

Die intensiven Abklärungen der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft IV im Zusammenhang mit einem möglichen Motiv für seine Taten ergaben, dass der Beschuldigte persönliche Probleme hatte, ein Einzelgänger war und sich intensiv mit Satanismus und Okkultismus befasst hatte. Es fanden sich keine Hinweise auf Mittäter oder Auftraggeber, vielmehr handelte es sich um eine Einzeltat. Nicht bestätigt hat sich zudem eine islamfeindliche Absicht hinter seinen Taten.

 

Quelle: Kanton Zürich, Oberstaatsanwaltschaft
Artikelbild: Symbolbild © Kapo Zürich / Facebook



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