Author Archive

Computersicherheit im Business und privat

21.07.2014 |  Von  |  Trojaner  | 
Eigentlich hätte die Überschrift viel breiter gefasst werden müssen. Von kriminellen Angriffen sind nicht nur klassische Computer, sondern darüber hinaus auch mobile Endgeräte wie etwa Laptops, Notebooks, Tablets oder Smartphones betroffen. Neben dem ohnehin sorgfältigen Umgang mit unterschiedlichsten Datenspeichern geht es hier vor allem um den effektiven Schutz vor Cyberangriffen in Form von Viren und Trojanern.

Auch wenn diese Thematik anscheinend ausreichend diskutiert worden zu sein scheint, machen doch die zunehmenden Fälle von Computerbetrug und Datenspionage darauf aufmerksam, dass das Thema Datensicherheit und Schutz vor Trojanern nicht oft genug in Erinnerung gebracht werden kann.

Weiterlesen

Weniger ausländische Unternehmensansiedlungen

18.07.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
Die Schweiz verzeichnet eine diametrale Entwicklung der Zuwanderungen. Während der Anteil der ausländischen Mitbürger in der Schweiz in 2013 leicht angestiegen ist, gehen die Ansiedlungen ausländischer Unternehmen spürbar zurück. Ob dies bereits eine Auswirkung der Masseneinwanderungsinitiative ist oder an anderen Justierungen an wirtschaftlichen Stellschrauben liegt, darf diskutiert werden.

Auffällig ist dabei, dass ausländische Unternehmen, die bereits in der Schweiz sesshaft sind, ihr Engagement in Investitionen nicht signifikant zurückgefahren haben. Für bereits ansässige Unternehmen zeichnet sich demnach ein Trend ab, demzufolge die Konkurrenz im jeweiligen Segment nicht grösser werden dürfte. Was die einen freut, ärgert die anderen. Eine geringere Nachfrage nach dem Wirtschaftsstandort Schweiz bedeutet einen Verzicht auf zusätzliche Steuereinnahmen, andererseits dürften sich stabil sesshafte Unternehmen einer übersichtlichen Konkurrenzsituation erfreuen.

Weiterlesen

Warum unterstützen wir den Datenklau – Weil wir süchtig nach Kontakten sind

17.07.2014 |  Von  |  Trojaner  | 
Wonach definieren junge Leute ihre Stellung in der Gesellschaft? Was macht uns scheinbar wichtig? Nicht selten sind es die Klicks auf unsere Webseite, viel öfter jedoch definieren wir uns über die Anzahl unserer sogenannten Freunde und Follower bei Facebook, Twitter und Co.

Es hat sich im Internet eine Kultur der Sucht nach Kontakten herausgebildet, die nicht nur gefährlich für den Bestand echter zwischenmenschlicher Beziehungen ist, sondern vor allem auch den Cyberkriminellen Türen und Tore für ihre Angriffe öffnet. Nicht immer sind es Viren und Trojaner, die über Kontakte aus den sozialen Netzwerken und Spam-Mails auf die Rechner und Smartphones geschleust werden und dann dort ihr Unwesen treiben. Oftmals gelingt der Datenklau auch mit einer einfacheren Methode des Phishings. Besonders weit verbreitet ist das Facebook-Phishing. Dabei unterstützen wir den Datenklau, weil wir süchtig nach Kontakten sind.

Weiterlesen

Die Schweiz ist (noch) das Land der Superreichen

17.07.2014 |  Von  |  Gesellschaft  | 
Der „Global Wealth Report“ 2014 hat es aufgedeckt. In der Schweiz leben jede Menge Ultrareiche und nach wie vor gilt die Schweiz auch als eines der beliebtesten Steuerparadiese. Die Studie der Boston Consulting Group, einem renommierten Beratungsunternehmen, zeigt, dass gemessen an der Bevölkerungszahl nur in Hongkong noch mehr Multimillionäre mit einem Vermögen über 100 Millionen Dollar leben, als in der Schweiz.

In absoluten Zahlen gemessen liegt die Schweiz mit etwa 435’000 Millionären auf Platz fünf der aktuellen weltweiten Statistik und hat damit Deutschland überholt. Bezogen auf die Bevölkerungszahl leben nur in Katar mehr Millionäre. Etwa 13 % der Schweizer Haushalte dürfen sich demnach zu den Reichen zählen. Als superreich mit mehr als 100 Millionen Dollar Vermögen gelten etwa 11,3 % der Schweizer Haushalte. Alles in allem dürfte also davon ausgegangen werden, dass etwa jeder zehnte Haushalt ein Millionärs- oder Multimillionärshaushalt ist.

Weiterlesen

Auch ohne Mindestlohn haben die Schweizer mehr in der Tasche

16.07.2014 |  Von  |  Gesellschaft  | 
Der Schweizer Souverän hat sich klar gegen einen flächendeckenden Mindestlohn auf Rekordniveau ausgesprochen. Die Reaktionen darauf fallen unterschiedlich aus. Dominierend ist die Auffassung, dass gesetzlich festgeschriebene Mindestlöhne der wirtschaftlichen Entwicklung schaden würden. Auch wenn die Initiative zum Mindestlohn durchgefallen ist, haben die Schweizer mehr in der Tasche.

Im Jahr 2013 erhielten die Schweizer durchschnittlich 1 % mehr Lohn. Und das ganz ohne Gesetzesänderung oder den Druck von der Strasse. Die Nominalerhöhung fiel mit 0,7 % zwar etwas schwächer als in den Vorjahren aus. Da sich jedoch die Teuerungsquote mit etwa –0,2 % im Negativbereich bewegte, errechnet sich so eine faktische Steigerung des verfügbaren Einkommens um 1 %. Das mag im ersten Anschein nicht unbedingt nach viel aussehen, setzt aber die Tendenz der kontinuierlichen Steigerung der Bezüge fort. Damit ist ein gutes Zeichen gesetzt, das einen Mindestlohn für alle Schweizer Beschäftigten vielleicht nicht überflüssig macht, zumindest aber die Arbeitgeber aus dem Schussfeld nimmt.

Weiterlesen

Skurriler Streit um Frauenrechte

13.07.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
Gleichberechtigung, Frauenrechte, Frauenquote – wo immer im gesellschaftlichen Leben das Maskulin die Nase vorn hat, drängen Frauen auf ein Plus an Rechten und mehr öffentliche Wahrnehmung. Dabei scheint es oft völlig egal, ob das Sinn macht oder nicht. Wenn aus dem Mann eine Männin wird, wenn eine Schriftstellerin tief aus ihrer Phantasie und fussend auf vermeintlich glaubhafter Geschichte eine Päpstin hervorzaubert und wenn Frauen quasi per Dekret in Führungspositionen gehoben werden, ist die Schwelle zur Absurdität knapp erreicht.

Grenzwertig wird es, wenn Sprachexperten Bemühungen zeigen, alle Substantive geschlechterneutral umzuschreiben und wahrhaft skurril erscheint das Bemühen um die Geschlechtergleichheit dann, wenn Zeit und Energie dafür aufgebracht wird, aus dem Ampelmännchen ein Ampelfrauchen zu machen. Der Geschlechterkampf scheint einen Höhepunkt erreicht zu haben, an dem es nicht mehr um die Sache selbst, sondern um Durchsetzungskraft auf Teufel, sorry auf Teufelin komm raus geführt wird. Noch wird vor den christlichen, muslimischen und buddhistischen sowie anderen religiösen Leitfiguren Abstand gehalten, aber auch hier scheint der Schritt zur Absurdität nur ein paar Motions weit entfernt zu sein.

Weiterlesen

Eurograbber – so werden Sie Ihr Geld los

09.07.2014 |  Von  |  Trojaner  | 
Möglicherweise ist die Schweiz (noch) nicht betroffen, aber wegen der typischen Gefährlichkeit möchte ich hier den aktuellen Trojaner „Eurograbber“ dennoch ausführlicher vorstellen. Dabei geht es in erster Linie darum, den Weg des Trojaners auf die Geräte zu verfolgen und zu erkennen, wie der Schädling funktioniert.

Dabei lässt sich der Eurograbber durchaus auch mit Schadsoftware vergleichen, die in der Schweiz unterwegs und vor allem darauf ausgerichtet ist, die Bankkonten der Betroffenen zu plündern.

Weiterlesen

Den Trojaner gibt’s gratis ab Werk

07.07.2014 |  Von  |  Trojaner  | 
Wir haben es bereits in einem etwas älteren Beitrag hinterfragt: Kann es sein, dass Trojaner nicht nur von Cyber-Kriminellen, sondern vielleicht sogar von der Industrie selbst auf unterschiedlichste Geräte geschleust werden? Sollen die Nutzer gezielt und organisiert ausgespäht, überwacht und in ihren Gewohnheiten regelrecht bespitzelt werden? Aus diesem Verdacht ist mittlerweile Gewissheit geworden. Ja, es gibt Unternehmen, die ihre Geräte von Haus aus mit Trojanern gewissermassen ab Werk ausstatten.

Aufgeflogen ist vor einigen Tagen die Kopie des Samsung Galaxy S4, die vom chinesischen Hersteller als N9500 billig auf den Markt geworfen wird. Das Imitat ist mit dem Uupay.D-Trojaner „vorgerüstet“, der sich als Google-Play-Dienst tarnt. Erkannt wird der Trojaner bestenfalls von einem Virenschutz-Programm für mobile Geräte, der natürlich nicht mit ausgeliefert wird.

Weiterlesen

Schweizer Jugend ohne Geldsorgen

07.07.2014 |  Von  |  Gesellschaft  | 
Folgt man der jüngsten repräsentativen Studie der Jacobs Foundation, dann haben die Jugendlichen in der Schweiz in der überwiegenden Mehrheit keine Probleme mit Geld. Während für die jungen Leute im Übergang von der Kindheit zum Erwachsensein manche Dinge zu teuer sind, sparen die meisten dennoch mit sicher angelegten Zielen. Auffällig ist, dass die meisten Jugendlichen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, gern auf materielle Dinge verzichten, wenn sie im Gegenzug immateriellen Nutzen für sich befördern können.

Befragt wurden in der dritten „Juvenir“-Studie der Jacobs Foundation insgesamt 1020 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 21 Jahren. Die Geschlechterverteilung war ausgewogen, der Altersschnitt konzentrierte sich auf Teilnehmer zwischen 19 und 21 Jahren. Der Grossteil der befragten Jugendlichen lebt in der Deutschschweiz, die Westschweiz war mit etwa einem Drittel vertreten, im Tessin wurden etwas mehr als 100 Jugendliche befragt.

Weiterlesen

Schweizer Post stärkt Logistikleistungen für Online-Händler

03.07.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
Eine gute Nachricht hält die Schweizer Post für kleine und mittlere Online-Händler in der Schweiz bereit. Seit Anfang Juni 2014 können diese ihre gesamten Logistikleistungen an die Post outsourcen. Damit wird die Arbeit besonders im kleineren Online-Handel überschaubarer und auf professionelle Füsse gestellt. Das ist für viele Online-Händler nicht nur mit einer Verkürzung von Lieferzeiten, sondern auch mit einer deutlichen Einsparung bei Logistikprozessen verbunden.

Im schweizerischen Oftringen lagert die Post die Artikel der einzelnen Online-Händler ein und führt den logistischen Aufwand des Bestellversandes durch. Die bestellten Waren werden verpackt, eine Rechnung und der Lieferschein werden beigelegt und die Lieferung geht direkt in den Versand. So haben die Online-Händler mit dem Versand an sich kaum noch eine direkte Berührung und sparen damit jede Menge Aufwand und Zeit.

Weiterlesen