Der Konsumindikator sinkt: Welche Folgen können die Verbraucher erwarten?

05.09.2014 |  Von  |  Konsum  | 

Der Konsumindikator ist in letzter Zeit in der Schweiz gesunken. Der Wert spiegelt die Kauffreude der Schweizer wider und wird daher als Kennzahl für die Entwicklung des Privatkonsums betrachtet. Er berechnet sich aus verschiedenen Bereichen und deckt somit alle wichtigen Faktoren ab.

Der UBS-Konsumindikator hat sich von seinem Höchststand abgewendet und ist im Juli 2014 wieder auf 1,66 Punkte gesunken. Der Rückgang um 0,41 Punkte ist ein deutliches Zeichen und beruht auf verschiedenen Faktoren. Es stellt sich die Frage, welche Gründe es für diese Kehrwende gibt und ob die Verbraucher davon profitieren können.

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Red Bull fliegt mit nur einem Flügel

02.09.2014 |  Von  |  Konsum  | 

„Red Bull verleiht Flügel“, so zumindest vermittelt es die einschlägige Werbung für den weitverbreiteten Energydrink. Der ist zumindest bei Jugendlichen äusserst beliebt, hält aber sein Versprechen nur halb.

Das zumindest geht aus einer Forschungsstudie der Uni Freiburg hervor, die sich den Energydrink und seine Wirkungen einmal genauer angesehen hat.

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Wo die Schweiz Urlaub macht

30.08.2014 |  Von  |  Konsum  | 
Die Schweizer sind die Arbeiterbienen unter den europäischen Arbeitnehmern. Sie arbeiten länger und machen weniger Urlaub als die meisten anderen Menschen in Industrieländern. Während die Deutschen sich im Durchschnitt 33 Urlaubs- und Feiertage gönnen und die Österreicher sogar auf 38 freie Tage kommen, haben die Schweizer gerade einmal 28 Tage. Der Versuch, via Volksentscheid die Zahl der Urlaubstage auf sechs Wochen Ferien für alle hochzuschrauben, scheiterte 2012 mehr als deutlich.

Auch wenn gerade einmal vier Wochen Urlaub im Jahr im europäischen Vergleich sehr wenig sind, scheint das die Schweizer wenig zu stören. Ihre Ferienzeit verbringen sie dafür anders als andere. Schweizer fahren zwar kürzer, dafür aber öfter in den Urlaub, zumindest nach Angaben von Hotelplan. Im Schnitt dauerte eine Reise zwischen vier und sieben Tagen. Allein im Vorjahr traten die Schweizer 20 Millionen Reisen mit Übernachtung an, die Mehrzahl davon ging ins Ausland.

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Rückblick: Drei Jahre nach Abschaffung der Glühbirne

30.08.2014 |  Von  |  Gesundheit, Konsum  | 
Licht ist einer der wichtigsten Bestandteile für das Wohlbefinden des Menschen. So spielt nicht nur die Helligkeit der Umgebung eine Rolle, sondern auch die Farbtemperatur des Lichts. Diese ist entscheidend, um einen Raum wärmer oder kälter wirken zu lassen. Gerade die üblichen Energiesparlampen, die seit der Richtlinie der Europäischen Union vorgeschrieben sind, lassen viele Räume nicht nur zu dunkel, sondern eben auch grau und ungemütlich erscheinen.

Das Verbot der traditionsreichen Glühbirne und die Verwendung der Sparbirnen werden noch immer sehr kontrovers diskutiert – besonders der von Medien und Medizinern angeführte gesundheitsgefährdende Aspekt dieser Lampen regt viele Menschen zum Nachdenken über diese Thematik an. Drei Jahre nach der Umstellung stellen sich nun die Fragen: Welche Entwicklungen hat es in der Zwischenzeit gegeben, welche Erkenntnisse liegen mittlerweile über die Schädlichkeit vor und gibt es nennenswerte Alternativen, die sich durchsetzen konnten?

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Grüner Strom wird teurer

28.08.2014 |  Von  |  Konsum  | 

Bereits im Jahr 2015 wird nachhaltige Stromerzeugung für die Verbraucher wieder teurer. So dürften diese dann statt derzeit 0,6 um die 1,1 Rappen je Kilowattstunde für den Zuschlag für erneuerbare Energien berappen dürfen.

Damit steigt die Abgabe fast um das Doppelte und beträgt dann für eine Familie mit vier Personen nicht mehr um die 27 Franken, sondern gleich einmal etwa 50 Franken im Jahr. Geplant sind in den nächsten Jahren weitere Erhöhungen der Zuschläge für erneuerbare Energie, die dann auf bis zu 2,3 Rappen je Kilowattstunde ansteigen dürften. Stromsparen ist demnach oft das Gebot der Stunde.

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Trendspielzeug Loom Bands: Schweizer Mediziner warnen vor Gefahrenpotenzial

22.08.2014 |  Von  |  Konsum  | 
Der grosse zurzeit angesagte Hit der Kids kommt eigentlich aus Malaysia, ist aber in den USA schon zu einem Kult-Trend geworden: Loom Bands heissen diese neuen Lieblingsspielzeuge auch in den eidgenössischen Kinderzimmern. Ob Ex Libris, Migros, Claire´s oder Franz Carl Weber – die Gummi-Armbändchen zum Selbermachen sind überall erhältlich. Aber Vorsicht. So harmlos sind die aus mehrenden Dutzend verschiedenfarbiger Gummiringen bestehenden Bänder, die mittels einer Häkelnadel miteinander verwoben werden können, gar nicht. In England gab es bereits die ersten Unfälle.

Ein Kind (sieben Jahre) aus England erblindete bereits auf einem Auge, weil ihm sein Bruder unbeabsichtigt ein Gümmeli dieser Art hineingestossen hatte. Bei einem anderen Kind aus England konnte gerade noch Schlimmeres verhindert werden, als entdeckt wurde, dass es sich die verwobenen Gummiringe viel zu fest um sein kleines Handgelenk gewickelt hatte. Die Finger waren da schon längst blau angelaufen. Die Behörden in England haben mittlerweile auf diese Vorkommnisse regiert. In erster Instanz haben diesbezüglich die ersten Schulen in England das Spielen bzw. das Werkeln mit den Loom Bands strikt untersagt.

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Red Bull und Coca-Cola – Detailhändler geben dem Preisdruck nach

22.08.2014 |  Von  |  Konsum  | 
Etwa 120 Millionen Dosen Red Bull und noch mehr Dosen Coca-Cola lassen sich die Schweizer Verbraucher in jedem Jahr schmecken. Was dem Käufer als Erfrischung dient, bringt den Detailhandel tüchtig ins Schwitzen. Grund für den Schweissausbruch ist der Preisdruck nach unten, der selbstverständlich auch beim Handel ankommt. Die Verbraucher halten Ausschau nach den jeweils billigsten Produkten, die Detailhändler geben dem Preisdruck nach.

Die Wege dorthin sind sehr unterschiedlich. Während die einen ihre Gewinnmargen nach unten korrigieren und so den Endverbraucherpreis drücken, setzen die anderen auf sogenannte Grauimporte. Dabei werden beispielsweise Red Bull und Coca-Cola aus Abfüllbetrieben beispielsweise in Polen und der Tschechischen Republik importiert. Diese Erzeugnisse sind vergleichsweise günstiger und optimieren Gewinn und Verkaufspreise zugunsten des Handels und natürlich auch der Verbraucher.

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Schadstoffe in der Kleidung und Kinderspielzeug: Die Gefahren

18.08.2014 |  Von  |  Gesundheit, Konsum  | 

Häufig sind Kleidungsstücke und Kinderspielzeug mit verschiedenen Schadstoffen belastet. Diese bedrohen die Gesundheit der Verbraucher und sollten rechtzeitig erkannt werden. Die Stoffe werden über die Haut aufgenommen und können zu Irritationen, Ausschlag oder gar Spätfolgen führen. Gerade bei Billigprodukten treten vielfach ungesunde Farbstoffe, Weichmacher und chemische Rückstände auf. Aber auch ein hoher Preis ist kein Indiz für eine gute Qualität.

Wenn sich die Verbraucher Kleidung ansehen, dann erkennen sie einen hohen Anteil an chemischen Rückständen vielfach bereits am Geruch. Dies ist ein erstes Indiz für eine Belastung. Würde man diese Bekleidungsstücke ohne Waschen anziehen, dann könnten Hautirritationen auftreten. Ausschläge und allergische Reaktionen wurden bereits beobachtet. Zudem gehen die Schadstoffe in den Körper über und können Spätschäden verursachen.

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